A9: Unfall mit Autotransporter

Am frühen Dienstagabend verunglückte auf der A 9 zwischen den Anschlussstellen Allersberg und dem Dreieck Nürnberg/Feucht (Mittelfranken, BY) ein mit Gebrauchtwagen beladener Autotransporter. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten mussten alle drei Fahrspuren in Fahrtrichtung Berlin für mehrere Stunden gesperrt werden.

Das mit insgesamt acht Gebrauchtwagen beladene LKW-Gespann geriet am frühene Dienstagabend (18.7. 2017) aus noch ungeklärter Ursache in das Bankett der Fahrbahn. In der Folge verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Autotransporter. Zugmaschine und Anhänger lösten sich voneinander, kippten zur Seite und überschlugen sich. Dabei wurde der LKW-Fahrer teilweise zwischen Führerhaus und Böschung eingeklemmt.

Fahrer war 60 min eingeklemmt

Bei der anschließenden Rettung mittels hydraulischen Rettungsgeräten war die FF Allersberg mit MZF, HLF 20/16, RW, TLF 4000 mit VSA, GW L mit VSA (20 Einsatzkräften) sowie die Kreisbrandinspektion im Einsatz. Zur Stabilisierung des Führerhauses wurde vorsorglich der 50-Tonnen-Kran (KW 50) der BF Nürnberg nachgefordert.

Nach rund 60 Minuten konnte der eingeklemmte Fahrer dem Notarzt-/Rettungsdienst, dieser war neben dem RTH Christoph 74 mit mehreren NEF, KTW und RTW im Einsatz, übergeben werden. Der Patient wurde in ein Klinikum nach Nürnberg geflogen.

Aufwendige Bergung

Die aufwendigen Bergungsarbeiten wurden in Zusammenarbeit mit dem THW OV Roth und einem privaten Bergungsdienst übernommenen. Die Zugmaschine, der Transportanhänger und alle geladenen Fahrzeuge wurden komplett beschädigt. Neben dem Aufrichten des LKW-Gespannes galt es, vier der acht verlorenen PKW aus dem Grünstreifen und aus dem Waldrand mit einem Kranwagen zu bergen. Während den Bergungsarbeiten stellte die FF Allersberg den Brandschutz sicher.

Th. Birkner

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