Einsatzübung im Katzenbergtunnel

Kurz vor der Inbetriebnahme der ersten von zwei Fahrbahnröhren führten unter der Regie der Berufsfeuerwehr Würzburg die Freiwilligen Feuerwehren, Hilfsorganisationen aus der Stadt und aus dem Landkreis Würzburg zusammen mit der Autobahndirektion Nordbayern eine Einsatzübung durch.

Der Katzenbergtunnel ist ein seit 2014 im Bau befindlicher 570 langer Straßentunnel der BAB 3 zwischen den Anschlussstellen Würzburg-Heidingsfeld und Würzburg-Randersacker in Unterfranken. Kurz vor der Inbetriebnahme der ersten von zwei  Fahrbahnröhren führten unter der Regie der Berufsfeuerwehr  Würzburg die Freiwilligen Feuerwehren, Hilfsorganisationen aus der Stadt und aus dem Landkreis Würzburg zusammen mit der Autobahndirektion Nordbayern eine Einsatzübung durch.

Notfalleinrichtungen auf dem Prüftstand

In Anwesenheit von Vertretern der Regierung von Unterfranken standen dabei die für diesen neuen Teilabschnitt der BAB 3 festgelegte Alarm-/Ausrückeordnung, die technischen-, baulichen Notfalleinrichtungen und die Kommunikationswege auf dem Prüfstand. Die jetzt fertig gestellte vierspurige Nordröhre hat eine lichte Breite von max. 22 Meter, die lichte Breite der dreispurigen Südröhre wird nach ihrer Fertigstellung 17 Meter betragen. Fluchtstollen, Strahlventilatoren, Abgastrennwände, Notrufsäulen, Verkehrsleitsystem und Videoüberwachung verbunden mit einer Tunnelbetriebsleitstelle, eine Brandmeldeanlage und die Digitalfunkversorgung gehören zu den wichtigsten baulichen und technischen Vorkehrungen für einen sicheren Betriebsablauf.

Das Szenario

Über 110 Einsatzkräfte und Übungsdarsteller probten am Donnerstagabend (30.11.2017) über eine Stunde lang den Ernstfall. Dabei wurden die alarmierten Kräfte erst bei Ankunft am Katzenbergtunnel in die Lage: „mehrere Auffahrunfälle mit PKW, Klein-LKW, mit Brandfolge und mehreren Verletzten“ eingewiesen. Neben den Einheiten von Berufs- und Freiwillige Feuerwehr Stadt Würzburg, Freiwillige Feuerwehren Unterdürrbach, Rottenbauer, Randersacker, Reichenberg, waren zahlreiche Rettungsmittel von BRK, JUH und  MHD im Einsatz. Die Übung wurde die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung zusammen mit der ILS Würzburg koordiniert.

Th. Birkner

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

Einsatzfahrzeuge an der Unfallstelle an der Ruhrstraße (Foto: FW Heiligenhaus)

Einsatzfahrzeuge an der Unfallstelle an der Ruhrstraße (Foto: FW Heiligenhaus)

Am vergangenen Wochenende rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste zu zahlreichen wetterbedingten Einsätzen aus.

So macht die Batterie auch bei Eiseskälte nicht schlapp: vier Schritte, um richtig Starthilfe zu geben. (Foto: GTÜ)

Besonders in der kalten Jahreszeit kann es manchen Autofahrer erwischen: Der Motor springt nicht mehr an. Meist ist eine zu schwache oder entladene Batterie die Ursache.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

Rettungswagen der WF LEAG: Über Stock und Stein
Innovativ: Neue Feuerwehrhäuser
Nach Unwetter: Zugentgleisung im Zeitzgrund
Fahrzeuglackierungen: In Gedenken an den 11. September
Einsatz unter Tage: Die Grubenwehr in Tirol – ein Porträt

Neuen Kommentar schreiben