Gasgeruch in Menden: Feuerwehr räumt Mehrfamilienhaus

Eine beschädigte Gaskartusche führte am Montag zur Räumung eines Mehrfamilienhauses im sauerländischen Menden. Für Unverständnis sorgten Autofahrer, die die Straßensperren umgingen und trotz Aufforderung in die Einsatzstelle einfuhren.

Gegen 08.15 Uhr wurde die Feuerwehr Menden (LK Märkischer Kreis, NRW) von der Kreisleitstelle aufgrund von wahrnehmbarem Gasgeruch in dem Gebäude alarmiert. Direkt nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in der Straße „Am Papenbusch“ bestätigte sich die Meldung, sodass umgehend der Löschzug Mitte der Freiwilligen Feuerwehr nachalarmiert wurde.

Gebäuderäumung

Aufgrund der Messergebnisse, die auf eine explosionsfähige Gaskonzentration hinwiesen, wurde das Gebäude umgehend geräumt und von den Stadtwerken stromlos geschaltet. Zudem wurde der Bereich um das Wohnhaus weiträumig abgesperrt und rund 35 Bewohner in einer angrenzenden Sporthalle betreut.

Mit Atemschutz- und Messgeräten ausgerüstete Trupps der Feuerwehr gingen anschließend in den Keller vor und konnten in einem der Räume einige Camping-Gaskartuschen auffinden, aus denen zum Teil Gas austrat. Diese wurden umgehend ins Freie gebracht, anschließend wurde der gesamte Keller ausführlich gelüftet. Nachdem abschließende Messungen keine Gaskonzentration mehr aufwiesen, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beendeten ihren Einsatz nach rund 90 Minuten.

Autofahrer missachten Einsatzstelle

Für Unverständnis sorgten auch bei diesem Einsatz erneut Autofahrer, die die Straßensperren umgingen und trotz Aufforderung in die Einsatzstelle einfuhren. Die Feuerwehr bittet daher ausdrücklich noch einmal darum, entsprechende Absperrungen ernst zu nehmen und zu beachten - zum Schutz der Einsatzkräfte ebenso wie zum Schutz der Autofahrer.

FW Menden

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