Höhenretter befreien abgestürzten Arbeiter

Ein Arbeiter war in Dortmund-Derne vom Rand einer Baugrube rund drei Meter in die Tiefe gestürzt und auf eine aus der Erde ragende Eisenstange gefallen. Als der Rettungswagen eintraf, wurde schnell klar, dass hier technische Hilfe durch Feuerwehr und Höhenretter benötigt wird.

Gegen 11:50 Uhr übermittelte die Leitstelle der Dortmunder Polizei einen Notruf von einer Baustelle an die Einsatzleitstelle der Feuerwehr. Ein Arbeiter sei in eine Baugrube gestürzt und habe sich an einer Eisenstange verletzt, hieß es.

Daraufhin alarmierte die Leitstelle einen Rettungswagen und einen Notarzt zur Unglücksstelle an der Nierstefeldstraße in Derne. Als diese an der Baustelle eintrafen, war schnell klar, dass hier technische Unterstützung notwendig würde.

Eisenstange durchbohrte Schulter

Der Arbeiter war vom Rand der Baugrube ungefähr drei Meter in die Tiefe gestürzt und auf eine aus der Erde ragende Eisenstange gefallen. Die Eisenstange mit einem Durchmesser von 20 Millimetern war unterhalb der linken Schulter in den Körper eingedrungen.

Die Retter bestellten ein Löschfahrzeug und die Höhenrettungsgruppe nach. Bis zum Eintreffen der Feuerwehrleute wurde der Patient durch den Notarzt versorgt und transportfähig gemacht. Mit einer hydraulisch betriebenen Schere wurde die Eisenstange von einem Feuerwehrmann durchtrennt, sodass der Verletzte durch die Einsatzkräfte in einen Schleifkorb umgelagert werden konnte.

Unter Begleitung eines Höhenretters wurde der Patient mit dem Schleifkorb unter Zuhilfenahme eines Baukranes aus der Grube, direkt zum Rettungswagen befördert. Hier wurde er wieder von den Rettungskräften und dem Notarzt in Empfang genommen und in ein Krankenhaus transportiert.

Es waren insgesamt 18 Einsatzkräften der Feuerwachen 6 (Scharnhorst), 4 (Hörde) und des Rettungsdienstes vor Ort.

FW Dortmund

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