Holzstapel-Brand auf Ex-Trabrennbahn

Ein großer, brennender Holzstapel auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn in Recklinghausen sorgte für einen stundenlangen Einsatz der Feuerwehr. Durch den Brand entstand eine riesige Rauchwolke sowie Geruchsbelästigung im Stadtgebiet.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (24.- 25.08. 2016), kam es zum Brand eines größeren Holzstapels auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn in Recklinghausen (NRW). Um 02:10 Uhr lief der Notruf bei der Kreisleitstelle Recklinghausen ein, welche daraufhin den Löschzug Feuer- und Rettungswache sowie den Rettungsdienst mit dem Stichwort "unklare Rauchentwicklung" alarmierte.

Am Ort des Geschehens stand ein dort gelagerter Stapel mit Holzschnitt und Holzstämmen in der Größe von 10 m x 45 m und 5 m Höhe in Vollbrand. Der Einsatzleiter ließ umgehend weitere Einsatzkräfte nach alarmieren. Alarmiert wurden die Löschzüge Ost und Süd. Der Löschangriff wurde mit einem Wasserwerfer und bis zu sieben C-Rohren vorgetragen. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte hierbei durch das Technische Hilfswerk, OV Recklinghausen und die Kommunalen Servicebetriebe KSR mit einem Bagger, zwei Radladern und einem Greifer.

Aufgrund der absehbar längeren Einsatzdauer stellte der Löschzug Hochlar Verpflegung und Kalt- sowie Warmgetränke zur Verfügung.

Der brennende Holzstapel musste für effektive Löschmaßnahmen durch technisches Equipment auseinander gezogen werden und einzelne Haufen abgelöscht werden.

Erschöpfung

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die Löschzüge Suderwich und Speckhorn alarmiert, um erschöpfte Einsatzkräfte aus dem Einsatz lösen zu können. Diese übernahmen die Löschmaßnahmen bis zum Schluss in den Vormittagsstunden.

Der Löschzug Altstadt stellte den Grundschutz für das weitere Stadtgebiet von der Feuer- und Rettungswache aus sicher. Während des Einsatzes mussten zwei weitere kleinere Einsätze (Brandmeldeanlagen) durch den Tagesdienst und weitere freie Einsatzkräfte abgearbeitet werden.

Stinkende Rauchwolke

Durch den Brand entstand in den Anfangsstunden eine größere Rauchwolke sowie Geruchsbelästigung im Stadtgebiet und teilweise darüber hinaus. Aufgrund der aktuellen Witterung und Windstille hielt sich dieser Geruch den gesamten Vormittag in den Straßen. Eine Gefahr für die Bevölkerung existierte allerdings zu keiner Zeit. Trotz dessen ließ die Feuerwehr die Lokalmedien über den Einsatz informieren.

Der Einsatz dauerte bis in den Vormittag an, insgesamt waren 65 Einsatzkräfte aller Recklinghäuser Löschzüge, das THW und die KSR acht Stunden im Einsatz. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss zur Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben.

FW Recklinghausen

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

Hochstraße in Schalbruch (Foto: FF Selfkant)

Nach dem Unwetter, das bereits am Montag über die Gemeinde Selfkant (NRW) hinwegzog, nahm das gestrige Unwetter deutlich an Brisanz zu.

Besonders betroffen war die Ortschaft Schalbruch. Hier mussten zahlreiche Keller von Wasser und Schlamm befreit werden. Die Feuerwehr Gangelt unterstützte ihre Kameraden im Selfkant bei der Beseitigung der Schäden. (Foto: FW Gangelt / O.Thelen)

Starke Regenfälle im Westen und Südwesten Deutschlands hielten die Einsatzkräfte der Feuerwehren in Atem: Zahlreiche Keller liefen voll Wasser und Fahrbahnen wurden überflutet.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

Feuerwehr Heidenheim: Großbrand in Industriebetrieb
Hygiene auf Einsatzstellen
Feuerwehr Dresden: Neuer Rüstwagen Kran (RW-K) im Dienst
Waldbrand: Übung der 4. Brandschutzbereitschaft aus Berlin
Gesundheit: Schutzimpfungen für Einsatzkräfte

Neuen Kommentar schreiben