Köln: Arbeitsreicher Samstag für Feuerwehr und Rettungsdienst

Abzuarbeiten waren eine Verpuffung in einem Keller, ein Brand auf dem Dach eines Hochhauses sowie ein Verkehrsunfall mit sieben Verletzten.

Um 13:02 wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in Bickendorf alarmiert. Dort hatte es im Keller eines Einfamilienhauses eine Verpuffung gegeben. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden diese von einer Person mit offensichtlichen Verbrennungen empfangen. Die betroffene Person wurde umgehend rettungsdienstlich versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik verbracht. Die Löscharbeiten konnten rasch beendet werden.

Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, des Brandschutzes sowie des Einsatzführungsdienstes.

Verkehrsunfall auf dem Militärring

Um 18:12 Uhr wurde die Feuer Köln zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Militärring / Dürener Str. alarmiert. Es handelte sich um einen Zusammenstoß zweier PKW, bei denen insgesamt sieben Personen leicht verletzt wurden. Die Erstbehandlung fand vor Ort durch den Kölner Rettungsdienst statt. Einsatzkräfte des Brandschutzes sicherten die Einsatzstelle ab und nahmen ausgelaufene Betriebsmittel auf.

Vor Ort waren 17 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, des Brandschutzes sowie des Einsatzführungsdienstes.

Brand auf dem Dach eines Hochhauses

Am frühen Abend wurde die Feuerwehr Köln zu einem Brand auf dem Dach eines Hochhauses „Am Faulbach“ in Köln-Mülheim alarmiert.

Gegen 19.18 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Leitstelle einen Feuerschein und Rauchentwicklung auf dem Dach des im Rohbau befindlichen Hochhauses. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache Mülheim erkundeten das Umfeld und verschafften sich Zugang zum Gebäude. Da eine festverbaute Steigleitung, die die Feuerwehr im Falle eines Brandes zur Wasserförderung in höhere Etagen nutzt, noch nicht fertiggestellt war, musste eine aufwendige Wasserversorgung über 20 Etagen hergestellt werden. Auf dem Dach sowie im 19. Obergeschoss brannten Teile einer Holzverschalung. Die Brandbekämpfung gestaltete sich langwierig, da alle Holzteile einzeln entfernt und abgelöscht werden mussten.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 40 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Mülheim, Deutz, Innenstadt sowie von der Löschgruppe Flittard der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Ausgelöster Heimrauchmelder verhindert größeren Schaden

Um 20:01 wurde die Feuerwehr über Notruf von aufmerksamen Nachbarn zu einem ausgelösten Heimrauchmelder nach Ehrenfeld alarmiert. Vor Ort stellen die Einsatzkräfte fest, dass in einer Wohnung im 4. OG ein brennendes Adventgesteck die Ursache für die Auslösung des Rauchmelders war. Der Brand könnte in der Entstehungsphase gelöscht und somit größerer Schaden verhindert werden.

Vor Ort waren 21 Einsatzkräfte des Brandschutzes, Rettungsdienstes sowie der Einsatzführungsdienst.

FW Köln

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