Nach Lkw-Unfall: A 9 in Mittelfranken für acht Stunden gesperrt

Fast den gesamten Dienstag war die Autobahn A 9 bei Schnaittach gesperrt. Ein mit Quarzsand beladener Lkw war ins Schleudern geraten und umgekippt. DIe feinkörnige Ladung verteilte sich über alle drei Fahrbahnen.

Am frühen Dienstagvormittag (10.10.2017) geriet ein mit Quarzsand beladener Lastzug aus bislang ungeklärter Ursache auf der A 9 kurz vor der Anschlussstelle Schnaittach (LK Nürnberger Land, BY) ins Schleudern und kippte um. Dabei blockierten der Lastzug und seine feinkörnige Ladung in der gesamten Breite die drei Richtungsfahrbahnen nach Nürnberg. Der Lastzugfahrer wurde bei dem Verkehrsunfall eingeklemmt aber nur leicht verletzt.

Aufwendige Aufräumarbeiten

Die Aufräumarbeiten gestalteten sich langwierig. Vor der Bergung des verunfallten Lastzuges musste mit Hilfe von Radladern der Autobahnmeisterei und des THW OV Lauf die Fracht in einen Ersatzcontainer umgeladen werden. Der einsetzende Regen ließ das Ladegut zudem erhärten, was die Unfallstelle in eine Rutschbahn verwandelte.

Im Anschluss übernahm ein privater Bergungsdienst das Aufstellen des Lastzuges, während die Autobahnmeisterei umfangreiche Reinigungsarbeiten durchführen musste. Neben dem THW waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Hormersdorf, Osternohe, Röthenbach/Peg. , Schnaittach, Lauf an der Pegnitz  und die Kreisbrandinspektion Nürnberger-Land alarmiert.

Erst am Abend wieder freie Fahrt

Erst in den frühen Abendstunden konnte dann die Autobahn in Richtung Süden für den Verkehr wieder frei gegeben werden.  Auf den Umleitungsstrecken kam es während des Tages vor allem durch den Schwerlastverkehr zu Folgeunfällen und zu Verkehrstaus.

Th. Birkner

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

Stephan benötigt dringend einen Stammzellenspender (Foto: Freiwillige Feuerwehr Walsrode)

Gemeinsam mit der DKMS ruft die Freiwillige Feuerwehr Walsrode zur Knochenmarkstypisierungsaktion am 24.02.2018 auf, um ihrem Kollegen Stephan zu helfen.

(Bild: Screenshot DWD Warnwetter-App)

Nachdem die Firma WetterOnline vor dem Landgericht Bonn klagte, darf die Warnwetter-App vom Deutschen Wetterdienst (DWD) nicht mehr alle Dienste kostenfrei anbieten.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

BOS-Funktechnik: Sichere Kommunikation
Quedlinburg: Rauchmelder rettet Familie
Tückisches Watt: Schwierige Rettung aus dem Schlick
Ungleiche Brüder: Zwei TLF 4000 mit Staffelkabine
Schloss Schauenstein: Feuerwehrmuseum in historischen Mauern

Neuen Kommentar schreiben