Unwetter über Gelsenkirchen fordert Feuerwehr

Ein kurzes, aber heftiges Gewitter hat am Mittwochabend einige Stadtteile von Gelsenkirchen getroffen. Die Feuerwehr rückte zu 80 Einsätzen aus. Meist blockierten umgestürzte Bäume die Fahrbahn oder hatten Autos unter sich begraben.

Am Mittwochabend gegen 19.00 Uhr wurden die nordöstlichen Stadtteile Gelsenkirchens (NRW) von einem kurzen aber sehr heftigen Gewitter getroffen. Während in fast allen anderen Stadtteilen nur einige Tropfen Regen fielen, kam es in den Stadtteilen Erle, Resse und Resser-Mark zu erheblichen Schäden durch Sturmböen und Starkregen, teilte die Feuerwehr mit.

Demnach wurden innerhalb kürzester Zeit der Leitstelle rund 80 Einsatzstellen gemeldet. Daraufhin alarmierte man alle acht Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr sowie drei Drehleitern, um die Schäden zu beseitigen. 100 Einsatzkräfte waren bis 00.30 Uhr im Dauereinsatz.

Umgestürzte Bäume blockieren Straßen

In den meisten Fällen waren es umgestürzte Bäume und große Äste, die Straßen blockierten. Gleich mehrere dicke Bäume blockierten beispielsweise die Straßen "Im Eichkamp" und "Im Emscherbruch".

In der Karlstraße wurde ein Auto unter einem Baum begraben, in der Kreuzstraße in Resse entwurzelte der Sturm einen Baum, der gegen ein Wohnhaus fiel. Der gut 30 Meter hohe Baum musste mit einem Kran vom Haus weggehoben werden, bevor Einsatzkräfte ihn mit Kettensägen zerkleinerten.

Aber nicht nur der Sturm führte zu Schäden und Verkehrsbehinderungen. Durch Starkregen wurde z.B. die Willy-Brandt-Allee zwischen der Adenauerallee und der Kurt-Schumacher-Straße teilweise überflutet. Wie lokal die Gewitterzelle das Stadtgebiet getroffen hat, zeigt die Lagekarte aus der Leitstelle, auf der die größten Einsatzstellen durch ein blaues Kreuz markiert sind. Der Rest der Stadt blieb nahezu ohne Beeinträchtigung.

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