Werkstattbrand in Mülheim

Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, quoll dichter Rauch aus allen Ritzen des Gebäudes. Aus dem Dach des benachbarten Bürotrakts war bereits Flammenschein zu sehen. Ein weiteres Problem waren die niedrigen Außentemperaturen, wodurch Löschwasser auf Gehwegen und der Straße gefror.

Am Sonntag (04.12.2016) gegen 08:25 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr (NRW) über den Notruf 112 ein Brand in einem Gebäude an der Geitlingstraße gemeldet. Daraufhin wurden die Löschzüge der Feuerwachen Broich und Heißen alarmiert.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle sah man eine starke Rauchentwicklung aus einem Werkstattgebäude und Flammenschein aus der Dachhaut des angrenzenden Bürobereichs. Um zum Brandherd vorzudringen, musste der Zugang zum Flachdachgebäude von den vorgehenden Trupps gewaltsam geöffnet werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung gestaltete sich dies jedoch sehr schwierig. Der Rauch quoll bereits bei der Brandentdeckung aus allen Ritzen des Gebäudes.

Brandausbreitung verhindert

Durch einen gezielten Löschangriff im Inneren des Bürogebäudes unter Vornahme von zwei C-Rohren konnte ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Werkstätten durch die Feuerwehr verhindert werden. Da das Feuer in den Zwischendeckenbereich des Bürobereichs sich ausgebreitet hatte, mussten die Decken geöffnet werden, um die Brandnester abzulöschen. Nach ca. eineinhalb Stunden war der Brand gelöscht.

Löschwasser vereist die Wege

Während des Einsatzes musste der Streudienst der Mülheimer Entsorgungsdienste zur Geitlingstraße bestellt werden. Durch das Löschwasser hatte sich, bei den derzeit herrschenden Außentemperaturen unter null Grad Celsius, Glatteis auf den Verkehrswegen gebildet.

Aufgrund des lang andauernden Einsatzes wurden die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Broich und Heißen alarmiert, um den Grundschutz im Stadtgebiet zu sichern. Nach den Aufräumarbeiten wurde die Einsatzstelle um 10:40 Uhr der Polizei übergeben. Die Kripo übernimmt die Ermittlungsarbeiten. Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt.

FW Mülheim an der Ruhr

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

(Bild: Screenshot DWD Warnwetter-App)

Nachdem die Firma WetterOnline vor dem Landgericht Bonn klagte, darf die Warnwetter-App vom Deutschen Wetterdienst (DWD) nicht mehr alle Dienste kostenfrei anbieten.

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Bereitschaftsdienste Arbeitszeit gleichkommen (Foto: frankdaniels/stock.adobe.com, Symbolbild)

Bereitschaftsdienste sind als Arbeitszeit zu werten, sofern der Arbeitnehmer innerhalb kürzester Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen muss, urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemb

In der FEUERWEHR lesen Sie:

BOS-Funktechnik: Sichere Kommunikation
Quedlinburg: Rauchmelder rettet Familie
Tückisches Watt: Schwierige Rettung aus dem Schlick
Ungleiche Brüder: Zwei TLF 4000 mit Staffelkabine
Schloss Schauenstein: Feuerwehrmuseum in historischen Mauern

Neuen Kommentar schreiben