Sichere Schlauchpflege

Neue Informationsbroschüre „Schlauchpflegeeinrichtungen“

Neue Broschüre der Feuerwehr-Unfallkassen

Schlauchpflegeanlagen gibt es in verschiedenen Ausführungen, als offene und geschlossene Systeme, als Turmanlagen, als mobile Anlagen.

Bauliche Anforderungen waren in der DIN 14092 Teil 6 „Schlauchpflegewerkstätten“ beschrieben, die im April 2012 durch DIN 14092 Teil 7 „Werkstätten“ ersetzt wurde. Die neue Norm enthält keine wesentlich neuen Anforderungen bezüglich der Anlagen.

Schlauchpflegeeinrichtungen werden in der Regel durch Landkreise oder Berufs- oder hauptamtliche Feuerwehren betrieben. Mobile Schlauchpflegeanlagen sind eher bei großen Ortsfeuerwehren anzutreffen.

Gefahren können bei der Schlauchpflege z. B. auftreten durch:

  • platzende Schläuche,
  • schlagende Schlauchkupplungen,
  • fallende Schläuche,
  • Lärm (hier müssten/könnten Messungen in bestehenden Anlagen durchgeführt werden),
  • hochgelegene Arbeitsplätze an Schlauchaufzugsanlagen (hier gab es vor einigen Jahren einen tödlichen Unfall).

Die neue Informationsschrift „Schlauchpflegeeinrichtungen“ der Feuerwehr-Unfallkassen enthält folgende Schwerpunkte:

  • Unfallverhütung (Gefährdungsbeurteilung, Anforderungen nach DIN 14092-7, Zusätzliche Anforderungen),
  • bauliche Anforderungen und Ausstattung,
  • körperliche und fachliche Anforderungen an die in und an Schlauchpflegeanlagen Tätigen,
  • Auswahl der persönlichen Schutzausrüstung,
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen,
  • Betriebsanweisungen und Unterweisungen,
  • Lärmschutz.

Die neue Informationsbroschüre „Schlauchpflegeeinrichtungen“ der FUK Mitte und HFUK Nord wendet sich an die Betreiber solcher Anlagen sowie die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie kann sowohl bei der Planung neuer, als auch bei der Beurteilung bestehender Anlagen hilfreich sein. Sie beschreibt Anforderungen an sichere Anlagen und ist eine Handlungsanleitung, die zur Sicherheit der Feuerwehrangehörigen in und an derartigen Anlagen beitragen soll.

Bestellung: Bei den Geschäftsstellen der Feuerwehr-Unfallkassen FUK Mitte und HFUK Nord.

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