Feuerwehr Freital stellt neue Drehleiter in Dienst

Feuerwehr Freital stellt neue Drehleiter in Dienst

Der Vorgänger hatte zwar nur 34.000 km auf dem Tacho zu stehen, war aber schon 20 Jahre alt. Rosenbauer lieferte jetzt den Nachfolger auf MB-Fahrgestell mit 5-Mann-Korb. Dank Knickarm ist es jetzt auch möglich, über einen Dachfirst anzuleitern.

Als Ersatz einer 1997er DLK 23/12 von Metz (auf Mercedes-Benz-Fahrgestell) mit knapp 34.000 Kilometern auf dem Tacho, beschaffte die große Kreisstadt Freital eine DLA (K) 23/12 auf MB 1529 von Rosenbauer.

Mitgeführt wird  unter anderem ein Sprungretter 16, Rollgliss,  eine Schleifkorbtrage, eine Einhandkettensäge, Elektrolüfter und ein Set zum Einsatz in absturzgefährdeten Bereichen.

Knick-Drehleiter mit Korb

Das Hubrettungsfahrzeug ist mit einem 5-Personen-Korb ausgestattet, der eine Last von bis zu 500 kg aufnehmen kann und als Besonderheit über umgurtungsfreie Einstiege, eine feste Wasserführung und die Möglichkeit zur Aufnahme einer Schwerlastkrankentrage verfügt. Durch den Knickarm ist es im Gegensatz zur bisherigen Drehleiter möglich, zum Beispiel auch über einen Dachfirst hinaus anzuleitern.

"Neben personellen, baulichen und anderen ausrüstungsseitigen Anforderungen in der Feuerwehr ist in der heutigen Zeit eine verlässliche Fahrzeugtechnik Grundvoraussetzung für eine flexible und erfolgreiche Einsatzdurchführung" so Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg.

So stellt die Stadt Freital in diesem Jahr weitere vier Mitarbeiter für die hauptamtliche Wachmannschaft ein. Derzeitig hält die Stadt elf hauptamtliche Feuerwehrmänner vor, von denen zwei das seit 2007 übernommene FTZ besetzen.

Die Freitaler Feuerwehr fährt jährlich rund 350 Einsätze im Stadtgebiet als auch überörtlich.

Die Ersatzinvestition in Höhe von rund 635.000 Euro wurde mithilfe von Fördermitteln des Freistaates Sachsen in Höhe von 438.000 Euro und aus Eigenmitteln des städtischen Haushaltes finanziert.

S. Ludewig

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