„Leben retten hat viele Facetten. Zeig uns Deine.“

Beeindruckender Imagefilm der FF Hürth (Rhein-Erft-Kreis, NRW) hilft bei der Werbung für neue Mitglieder.

Die FF Hürth hat wie viele anderen Feuerwehren Nachwuchsprobleme. Im Lebensalter von 25 bis 30 Jahren ergeben sich bei vielen Mitgliedern einschneidende private oder berufliche Veränderungen, die zum Austritt aus der FF führen. Eine Familie wird gegründet, anderenorts ein Haus gebaut oder man zieht aus beruflichen Gründen weg.

Der FF Hürth tritt mit ihrem mit professioneller Unterstützung entstandenem Film dem Mitgliederschwund entgegen. Es hebt sich von anderen Filmen ab, weil er nicht nur die Technik zeigt, sondern einen nächtlichen Einsatz zu einem Verkehrsunfall aus der Sicht eines Feuerwehrmanns schildert. Fragen, die man sich als Feuerwehrangehöriger nach einem Einsatz unwillkürlich stellt, wechseln sich mit Bildsequenzen vom Einsatz ab. Natürlich sind auch Emotionen und Gefühle im Spiel.

Hinter der Aktion „Leben retten hat viele Facetten. Zeig uns Deine.“ steht die Freiwillige Feuerwehr Hürth, geleitet von Brandoberamtsrat Michael Mund. Die Stadt Hürth ist Heimat für rund 59.000 Menschen und Standort vieler Gewerbe und Industrien.

Weitere Kennenlern-Angebote wie „Schnupper-Nachmittage“, Info-Veranstaltungen und der Internetauftritt der FF Hürth begleiten das Filmprojekt. Auch spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche („Minis“ und Jugendfeuerwehr) gibt es.

Der jetzt vorgestellte Image-Film dauert knapp zwei Minuten und wird als Vorfilm in örtlichen Kinos gezeigt. Er kann auch im Internet angesehen werden. Der Werbefilm wurde von den in Hürth ansässigen Firmen Action Concept und H(ea)d-
Quarter und anderen kostenlos hergestellt. Der Hürther Fotograf Patrick Gawandtka begleitete das Ganze mit seinem Fotoapparat.

Hier der Link für weitere Informationen und zum Anschauen des Films: http://lebenretten.feuerwehr-huerth.de/
Redaktion

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

Zahlungsunfähig: Gimaex in Konkursverwaltung (Bild: kwarner/stock.adobe.com)

Der Hersteller für Feuerlöschfahrzeuge Gimaex ist zahlungsunfähig und steht aktuell unter gerichtlicher Zwangsverwaltung.
Brände selbst bekämpfen (Bild: Dennis Aldag/stock.adobe.com)

Brände selbst bekämpfen (Bild: Dennis Aldag/stock.adobe.com)

Ein Wohnungsbrand ist gefährlich. Um sich zu schützen, ist ein Feuerlöscher für zu Hause ratsam.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

Feuerwehr Eilenburg: Flexible Gefahrenabwehr
Gase/Dämpfe mit Wasserschleier eingrenzen
Tragödie: Busunglück auf der Autobahn A 9
Erprobte Kooperation: Internationale Ölwehrübung auf der Oder
Feuerwehr Hamburg: Neue Vorausrüstwagen für den Elbtunnel

Neuen Kommentar schreiben