„Tippen tötet“ ausgezeichnet mit dem Arbeitsschutz-Oscar

Mit der Initiative „Tippen tötet“ setzen sich der Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. (WEG) und die Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. in einer gemeinsamen Kampagne für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein. Dieses Projekt wurde nun mit dem Förderpreis 2015 der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) ausgezeichnet.

Der mit insgesamt 100.000 Euro höchst dotierte Arbeitsschutzpreis Deutschlands wurde am 24. April 2015 in Frankfurt verliehen. Die Kampagne „Tippen tötet“ wurde als Sonderpreis der Branche Baustoffe – Steine – Erden mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro ausgezeichnet.
Die Nutzung von Smartphones am Steuer ist eine wachsende Gefahr im Straßenverkehr. Dies war Anlass für das Netzwerk junger Fahrer des Unternehmens ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG), das Projekt „Tippen tötet“ ins Leben zu rufen. Die Umsetzung der einzigartigen Kampagne erfolgte in einer Kooperation zwischen WEG, Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V., EMPG, der Wintershall Holding GmbH und dem Land Niedersachsen.

So klar wie die Botschaft, so einfach und eindeutig ist das Herzstück der Initiative: Ein Piktogramm, das in SMS-Sprache darstellt, das Autofahren und gleichzeitiges Tippen auf dem Smartphone unglücklich machen. Auf gelb leuchtenden Spannbändern an Autobahnbrücken, auf Plakaten und in Form von Citycards wirbt es landesweit in Niedersachsen für mehr Sicherheit am Steuer.
„Das Thema Verkehrssicherheit hat für unsere Industrie einen hohen Stellenwert, denn unsere Mitarbeiter legen jährlich Millionen von Kilometern zurück“, so der Vorsitzende des WEG, Dr. Gernot Kalkoffen. „Wir freuen uns über die Auszeichnung der Kampagne mit dem Förderpreis 2015 und sind stolz auf unsere jungen Fahrer, die das Projekt initiiert haben.“

Die Jury lobte in ihrer Begründung die enge Zusammenarbeit aller Partner für eine Kampagne, die „die Grenzen des eigenen Unternehmens überschreitet und eine starke öffentliche Wirkung entfacht.“

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

(Bild: Screenshot DWD Warnwetter-App)

Nachdem die Firma WetterOnline vor dem Landgericht Bonn klagte, darf die Warnwetter-App vom Deutschen Wetterdienst (DWD) nicht mehr alle Dienste kostenfrei anbieten.

Foto: but

Amtsgericht Düsseldorf hat wie erwartet das Insolvenzverfahren über den Fahrzeug-Ausstatter im Bereich Gefahrenabwehr Baumeister und Trabandt eröffnet.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

Feuerwehr Nürnberg: Lagerhallenbrand bei Frost
Modellbau: Spielwarenmesse 2018
Brennender PKW: Rettung in letzter Sekunde
Fehlfarbe am Main: Ehemaliges BGS-Fahrzeug bei der FF Eibelstadt
Rettungsdienst: Unterwegs auf den Pisten mit der Skiwacht

Neuen Kommentar schreiben