Beste RETTmobil aller Zeiten

Die RETTmobil 2017 in Fulda hat erneut Rekorde gebrochen. Insgesamt kamen 28 512 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt zur internationalen Leitmesse für Rettung und Mobilität Auch FEUERWEHR war vor Ort.

Die RETTmobil 2017 hat erneut Rekorde gebrochen. Zur 17. Auflage der internationalen Leitmesse für Rettung und Mobilität vom 10. bis zum 12. Mai in Fulda kamen 28.512 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt (2016: 26.890). Auch die Spitzenzahl von 525 Ausstellern (2016: 517) bestätigt die globale Bedeutung und dramatische Aktualität der Leistungsschau.

Die Aussteller präsentierten sich auf dem über 70.000 Quadratmeter großen Gelände mit 20 Hallen und großem Freigelände. FEUERWEHR war in Halle M am Stand des Bundesverbands Feuerwehrausbildung e. V. vertreten. Im optimierten Offroad-Bereich zeigten die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und die Bundeswehr bei spannenden Aktionen ihr Können.

Dreitägiger Ansturm

Stolz auf den Riesenerfolg des weltweit wichtigsten Forums für Innovation, Sicherheit, Qualität, Kompetenz und Weiterbildung ist besonders Manfred Hommel, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen (IKR), des ideellen Trägers der Leistungsschau. Die Qualität von Dienstleistungen und Produkten sei kaum noch zu steigern, sagte Hommel und attestierte der Messe „höchstes Niveau der Präsentation in allen Bereichen". Bestätigt wurde Hommels Prognose, die er während der Eröffnung am Mittwoch formuliert hatte: „Diese Messe wird alle Rekorde brechen." Die RETTmobil, die auf den vier Säulen Fachmesse, Fortbildung, Mobilität und Qualität gründet, habe erneut gezeigt, dass es für sie weltweit nichts Vergleichbares gebe.

„In jeder Hinsicht hoch zufrieden"

„In jeder Hinsicht hoch zufrieden" sind auch Petra Dehler-Udolph und Dieter Udolph, Geschäftsführer der Messe Fulda GmbH, zuständig für Planung, Vorbereitung und Durchführung der solitären Leistungsschau. Alle Aussteller hätten sich äußerst positiv geäußert über die Stände, die Präsentation, die Qualität der Dienstleistungen und Produkte, über den Besuch, über die Organisation und die perfekte Parkplatzsituation. Schon jetzt gebe es für die 18. RETTmobil 2018, deren Vorbereitungen bereits begonnen hätten, eine „riesige Nachfrage". Die Messe-Macher wiesen auf die Bedeutung der RETTmobil für den Standort Fulda in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie hin. Der Stadt Fulda könnten sich durch die Messe hervorragende Chancen in Hinblick auf Betriebsansiedlungen und neue Arbeitsplätze eröffnen.

„Ausgezeichnete Perspektiven"

IKR-Vorsitzender Hommel berichtete, dass während der Messe viele Geschäfte nicht nur angebahnt, sondern auch abgeschlossen worden seien. Außerdem seien hervorragende Kontakte auf internationaler Ebene zustande gekommen. Diese Tatsachen eröffneten der RETTmobil weiterhin ausgezeichnete Perspektiven für die Zukunft am Standort Fulda.

Bewährt haben sich wieder das hochkarätige Rahmenprogramm mit den gut besuchten Vorträgen auf dem Messeforum sowie die Seminare und Workshops der medizinisch-rettungsdienstlichen Veranstaltungen. Verantwortlich war Professor Dr. Peter Sefrin. Der wissenschaftliche Leiter des Bereichs Fortbildung freute sich über die weitere Steigerung der Teilnehmerzahl und des Interesses während der Veranstaltungen, für die 40 hochkarätige Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet gewonnen werden konnten. Zu den Höhepunkten des Angebots hätten die Vorträge über den Terroranschlag in Berlin und über den Amoklauf in München gezählt. Alle Helfer und Retter stünden vor neuen Herausforderungen.

Die 18. RETTmobil 2018 findet vom 16.bis zum 18. Mai auf der Messe Galerie in Fulda statt.

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