DRF: Station Rendsburg jetzt mit Nachtsichtbrillen

Die Night Vision Goggles ermöglichen den Piloten bei nächtlichen Einsätzen eine detaillierte Landeplatzerkundung. Auch unvorhergesehene Wetterbedingungen wie tiefstehende Wolken oder Nebelfelder können damit frühzeitig erkannt werden.

Seit Ende März setzen die Piloten an der Station Rendsburg (LK Eckernförde, SH) der DRF Luftrettung Night Vision Goggles (NVG) bei nächtlichen Einsätzen ein. Sie ermöglichen den Piloten eine detaillierte Landeplatzerkundung. Zudem können mit NVGs unvorhergesehene Wetterbedingungen wie tiefstehende Wolken oder Nebelfelder frühzeitig erkannt werden. Nachtsichtbrillen stellen damit einen weiteren Baustein für die sichere Luftrettung bei Nacht dar. Sie ergänzen die bisher genutzten Mittel wie Hochleistungsscheinwerfer, Instrumentenflugausrüstung, Satellitennavigationssysteme und spezielle Hinderniskarten.

Die DRF Luftrettung besitzt nach eigenen Angaben bundesweit die längste Erfahrung im Bereich der nächtlichen Luftrettung. 2009 war sie die erste Luftrettungsorganisation in Deutschland, die die behördliche Zulassung zum Einsatz von Nachtsichtbrillen erhielt. Bundesweit betreibt die DRF Luftrettung acht 24-Stunden-Luftrettungsstationen.

Die Luftrettungsstation Rendsburg

Bereits seit 1975 ist „Christoph 42“ der zentrale Rettungshubschrauber für ganz Schleswig-Holstein. Er wird in der Notfallrettung sowie für dringende Transporte von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt. Das Einsatzgebiet von „Christoph 42“ liegt im zentralen Schleswig-Holstein mit einem Einsatzradius von rund 60 Kilometern rund um die Station.

Tagsüber umfasst es die Kreise Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen, Nordfriesland und Schleswig-Flensburg einschließlich der Inseln und Halligen. In der Nacht erstreckt sich das Einsatzgebiet über ganz Schleswig-Holstein.

DRF

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

Foto: but

Amtsgericht Düsseldorf hat wie erwartet das Insolvenzverfahren über den Fahrzeug-Ausstatter im Bereich Gefahrenabwehr Baumeister und Trabandt eröffnet.

(Bild: Screenshot DWD Warnwetter-App)

Nachdem die Firma WetterOnline vor dem Landgericht Bonn klagte, darf die Warnwetter-App vom Deutschen Wetterdienst (DWD) nicht mehr alle Dienste kostenfrei anbieten.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

Feuerwehr Nürnberg: Lagerhallenbrand bei Frost
Modellbau: Spielwarenmesse 2018
Brennender PKW: Rettung in letzter Sekunde
Fehlfarbe am Main: Ehemaliges BGS-Fahrzeug bei der FF Eibelstadt
Rettungsdienst: Unterwegs auf den Pisten mit der Skiwacht

Neuen Kommentar schreiben