Einzug XXL

Nach jahrelangen Vorplanungen wurde am Montag die neue Feuerwache in Gelsenkirchen-Heßler durch die diensthabende Wachschicht bezogen. Einige Arbeiten sind aber noch offen.

Wer schon einmal einen Umzug organisiert hat, der weiß, was für eine logistische Herausforderung so ein Einzug sein kann. Sehr selten kommt es vor, dass einer neuen Feuerwache Leben eingehaucht wird. Am Montag (2.10. 2017) aber war es soweit. Nach jahrelangen Vorplanungen wurde die neue Feuerwache in Heßler "An der Landwehr" durch die diensthabende Wachschicht bezogen.

Einige Zugeständnisse mussten die Kollegen der Wachabteilung um ihren Chef Markus Frenthoff jedoch noch machen, so waren noch nicht alle Endarbeiten pünktlich zum Einzug erledigt, die Grundreinigung steht noch an, einige Klebezettel hafteten an fehlerhaften Stellen, die noch nachgearbeitet werden müssen, aber der Charme der neuen Wache hat die "neuen Bewohner" bereits in ihren Bann gezogen. "sehr schön...und funktional" so war unisono von den Kollegen der Wachabteilung zu hören. Gegen 11 Uhr rollten zum allerersten Mal die Feuerwehrfahrzeuge rückwärts auf die vorgesehenen Stellplätze und zeigten auch augenscheinlich, dass die Feuerwehr ihre neue Wache besetzt hat.

Kleinere Nacharbeiten

Roland Adam, Koordinator der Feuerwehr für den Bau und die Inbetriebnahme der neuen Wache war auch zufrieden mit dem Resultat und dem bis dahin reibungslosen Einzug: "Einige Schönheitsfehler müssen noch behoben werden, dann ist auch die Mängelliste abgearbeitet. Im Großen und Ganzen bin ich aber sehr zufrieden."

Zufriedenheit und ein bisschen Stolz sprach aus den Gesichtern der neuen Wachbesatzung, die derweil ihr neues Domizil einräumte. Viele Ausrüstungsgegenstände des täglichen Gebrauchs mussten noch an den jeweiligen Bestimmungsort geräumt werden, besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Tauchausrüstung gelegt, ist die neue Wache doch auch der neue Standort der Gelsenkirchener Taucherstaffel.

In den kommenden zwei Tagen zogen dann auch die verbleibenden beiden Wachabteilungen um, wobei der Feuerwehrfahrzeugpark bestehend aus einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, einer Drehleiter und dem Tauchereinsatzfahrzeug nun dauerhaft in Heßler stationiert sind. Neben den Kräften der Berufsfeuerwehr und den Mitarbeitern des Rettungsdienstes startet nun am Standort Feuerwache 3 auch der neue Löschzug 19 der Freiwilligen Feuerwehr Gelsenkirchen.

FW Gelsenkirchen

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

So macht die Batterie auch bei Eiseskälte nicht schlapp: vier Schritte, um richtig Starthilfe zu geben. (Foto: GTÜ)

Besonders in der kalten Jahreszeit kann es manchen Autofahrer erwischen: Der Motor springt nicht mehr an. Meist ist eine zu schwache oder entladene Batterie die Ursache.
Schornsteinbrand in Nüttermoor (Foto: FW LK Leer)

Schornsteinbrand in Nüttermoor (Foto: FW LK Leer)

Aufgrund eines massiven Brandes in dem Kaminabzug dauerte der Einsatz in Leer-Nüttermoor fast fünf Stunden. Eine Person zog sich Brandverletzungen an den Händen zu.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

Rettungswagen der WF LEAG: Über Stock und Stein
Innovativ: Neue Feuerwehrhäuser
Nach Unwetter: Zugentgleisung im Zeitzgrund
Fahrzeuglackierungen: In Gedenken an den 11. September
Einsatz unter Tage: Die Grubenwehr in Tirol – ein Porträt

Neuen Kommentar schreiben