Fahren. Ankommen. Leben!

Start einer Kampagne zur Senkung der Verkehrsunfalltoten in Mecklenburg-Vorpommern

Die Anzahl der Verkehrsunfalltoten im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern ist im Vergleich zum Vorjahr in den ersten drei Monaten dieses Jahres signifikant gestiegen. Nach vorläufiger Auswertung der polizeilichen Statistik kamen in Mecklenburg-Vorpommern seit Jahresbeginn 24 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 223 wurden schwer und 936 leicht verletzt. Obwohl es keine endgültige Erklärung für diesen Anstieg gibt, ist der milde Winter sicher eine mögliche Ursache. Bei Schnee- bzw. Eisglätte passen sich die Verkehrsteilnehmer an die Witterungsbedingungen an und fahren demzufolge vorsichtiger. Solche Witterungslagen hat es bisher kaum gegeben. Das macht möglicherweise leichtsinniger, mit zum Teil schwerwiegenden Folgen.

Aufgrund des Anstiegs der Verkehrsunfalltoten wird im April die Kampagne „Fahren. Ankommen. Leben!“ gestartet, um noch mehr Verkehrsteilnehmer zu den Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit schwer verletzten und getöteten Personen zu informieren sowie das subjektive Entdeckungsrisiko durch Verkehrsüberwachungsmaßnahmen zu erhöhen. Im Rahmen der monatlichen und landesweiten themenorientierten Verkehrskontrollen sollen mit der Kampagne Verkehrsteilnehmer durch Auftritte der einzelnen Polizeiinspektionen und der Polizeipräsidien in den sozialen Medien sowie über die Printmedien gezielt mit eingängigen Botschaften erreicht werden.

Aufmerksamkeit im Straßenverkehr fördern

„Verkehrserziehung beginnt im Kopf“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Die neue Kampagne wird fester Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit der Landespolizei. Das Motto ‚Fahren. Ankommen. Leben!‘ soll sich fest in den Köpfen der Menschen verankern und trägt dazu bei, uns alle wieder wachzurütteln und aufmerksamer zu werden.“

Hauptunfallursache Geschwindigkeit

Weiterhin werden die Verkehrskontrollen mit monatlich wechselnden Themenschwerpunkten durchgeführt. Jedoch steht die Unfallursache Geschwindigkeit immer mit im Fokus der präventiven und repressiven Maßnahmen, da über die Hälfte der Verkehrsunfälle mit getöteten Personen in diesem Jahr auf die nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen sind. Hierbei arbeitet die Polizei mit Trägern der Verkehrssicherheitsarbeit, wie z. B. der Landesverkehrswacht M-V, eng zusammen.

#FahrenAnkommenLEBEN

Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern

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