Feuerwehrleute als Probanden

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) führt zusammen mit der Unfallkasse NRW (UK NRW) ein Forschungsprojekt über die physischen Belastungen von Rettungskräften beim Patiententransport durch.

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) führt aktuell zusammen mit der Unfallkasse NRW (UK NRW) ein Forschungsprojekt über die physischen Belastungen von Rettungskräften beim Patiententransport durch. Diese Studie soll die Rückenbelastung beim Patiententransport in Treppenhäusern ermitteln.

Rettungspersonal im Einsatz muss häufig Patienten durch Treppenhäuser transportieren. Dabei treten neben hohen Lasten auch ungünstige Körperhaltungen aufgrund beengter Transportwege auf. Zudem müssen immer häufiger adipöse Patienten transportiert werden. Abhängig von der verfügbaren Anzahl an Rettungspersonal vor Ort und dem genutzten Transport-Hilfsmittel können hierbei hohe Belastungen für das Muskel-Skelett-System auftreten, insbesondere für den Rücken. Zur Entlastung der Rettungskräfte bietet der Markt inzwischen eine Reihe unterschiedlicher Hilfsmittel an, deren belastungsreduzierende Wirkung untersucht werden soll.

Einige Mitarbeiter der Feuerwehr Dortmund stellen sich dafür als Probanden zur Verfügung.

Den Probanden werden Sensoren an Armen, Beinen und Rücken befestigt. Diese Sensoren erfassen die Körperhaltung und Körperbewegung. Mit verschieden Hilfsmitteln müssen sie nun einen 75 kg schweren Dummy über eine Treppe zwei Etagen abwärts tragen. Dabei ermitteln Kraftsensoren die vom Personal aufgewendeten Kräfte während des Transports und zeichnen die Messergebnisse auf.

FW Dortmund

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