@fire unterstützt medizinische Flüchtlingsbetreuung

Rettungssanitäter und -assistenten der Hilfsorganisation @fire unterstützen das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk (MHW) in Rosenheim bei dem medizinischen Screening ankommender Flüchtlinge und sorgt während des Münchner Oktoberfests für eine Entlastung des MHW.

Während der ersten Oktoberfestwoche waren je zwei Helfer der deutschen Hilfsorganisation „@fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e. V.“ über sechs Tage in der Kaserne der Bundespolizei in Rosenheim (Bayern) im Einsatz, um die ankommenden Flüchtlinge zu versorgen und zu sichten. Dort wird von der Partnerorganisation „Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V.“ (MHW) mit täglich einem Arzt und zwei bis drei Rettungsassistenten oder -sanitätern eine medizinische Screening-Station betrieben. Dabei wird vor allem nach meldepflichtigen Krankheiten gesucht, bevor die Flüchtlinge in eine Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet werden.

Geschätzt 1.000 Menschen wurden von den Helfern von MHW und @fire in den sechs Tagen untersucht und versorgt.

Parallel dazu hat das MHW während des Münchner Oktoberfest u. a. am Münchner Hauptbahnhof rund um die Uhr 15 Einsatzkräfte in einer medizinischen Versorgungsstelle im Einsatz.

Aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Südtirol (Italien) reisten die Rettungsassistenten und -sanitäter von @fire nach Rosenheim an. Die eigentlich in der Erdbebenrettung und Waldbrandbekämpfung ausgebildeten @fire-Helfer sind alle bei Feuerwehren und Rettungsdiensten aktiv und daher auch entsprechend medizinisch ausgebildet. @fire ist Mitglied im MHW - die beiden Hilfsorganisationen waren beispielsweise bei dem verheerenden Erdbeben in Haiti im Jahr 2010 gemeinsam im Einsatz.


Weitere Informationen sind im Internet unter www.at-fire.de und 
auf der Facebook-Seite www.facebook.com/atfire zu finden.

Heute am meisten gelesen

Zahlungsunfähig: Gimaex in Konkursverwaltung (Bild: kwarner/stock.adobe.com)

Der Hersteller für Feuerlöschfahrzeuge Gimaex ist zahlungsunfähig und steht aktuell unter gerichtlicher Zwangsverwaltung.
Brände selbst bekämpfen (Bild: Dennis Aldag/stock.adobe.com)

Brände selbst bekämpfen (Bild: Dennis Aldag/stock.adobe.com)

Ein Wohnungsbrand ist gefährlich. Um sich zu schützen, ist ein Feuerlöscher für zu Hause ratsam.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

Feuerwehr Eilenburg: Flexible Gefahrenabwehr
Gase/Dämpfe mit Wasserschleier eingrenzen
Tragödie: Busunglück auf der Autobahn A 9
Erprobte Kooperation: Internationale Ölwehrübung auf der Oder
Feuerwehr Hamburg: Neue Vorausrüstwagen für den Elbtunnel

Neuen Kommentar schreiben