Freitag, der 13. November ist Rauchmeldertag!

Bei einem Brand ist vieles abgesichert: Auto, eigenes Haus, Inventar; Alles ist ersetzbar - doch wie sieht es mit unserem Leben aus?

Wer beschützt bei einem Brand in den eigenen vier Wänden mein Leben und das meiner Familie? Rauchwarnmelder! Deswegen gibt es mittlerweile in 13 Bundesländern eine gesetzlich vorgeschriebene Rauchmelderpflicht - seit nunmehr zehn Jahren auch in Schleswig-Holstein. Viele Vermieter sind ihren Pflichten zur Installation von Rauchwarnmeldern bereits nachgekommen. Wohnungs- und Hauseigentümer, die ihr Eigentum selbst bewohnen, sind vereinzelt jedoch noch immer nicht ausreichend informiert. Deshalb stehen sie beim diesjährigen Rauchmeldertag am 13. November 2015 im Vordergrund.

In Zusammenarbeit mit dem Stadtfeuerwehrverband Neumünster informiert der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein am Freitag, dem 13.11.2015 von 8:30 Uhr bis 20 Uhr an einem Infostand in der neuen "Holsten-Galerie" in Neumünster über alle Fragen rund um das Thema Heimrauchmelder. Weitere Veranstaltungen gibt es in vielen anderen Orten in allen Bundesländern.

Worauf beim Kauf eines Rauchwarnmelders geachtet werden sollte

Rauchwarnmelder müssen mit dem CE-Zeichen inkl. Prüfnummer und der Angabe "EN 14604" versehen sein. Aufgrund der Tatsache, dass das CE-Zeichen an einem Rauchwarnmelder aber keine Aussage über dessen Qualität trifft, sondern nur besagt, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf, gibt es seit 2012 das unabhängige Qualitätszeichen "Q". Rauchwarnmelder mit dem "Q" werden einer erweiterten Qualitätsprüfung unterzogen. Sie werden auf ihre Langlebigkeit geprüft, weisen eine deutliche Reduktion von Falschalarmen auf, haben eine erhöhte Stabilität (z. B. gegen äußere Einflüsse) und eine fest eingebaute Batterie, die über eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren verfügt.

Wie und wo Rauchwarnmelder installiert werden müssen

Rauchwarnmelder müssen in Kinder- und Schlafzimmern sowie in Fluren angebracht werden. Damit die Melder vom Brandrauch ungehindert erreicht werden und so schon Brände in der Entstehungsphase erkennen können, ist es wichtig, dass sie an der Decke möglichst in der Raummitte angebracht werden. Wer über eine Wohnung oder ein Haus mit mehreren Etagen verfügt, sollte auch den Keller bzw. den Dachboden nicht vergessen.

Regelmäßige Wartung

Der beste Rauchwarnmelder kann im Ernstfall nicht funktionieren, wenn z. B. die Batterie leer oder der Rauchwarnmelder stark verschmutzt ist. Daher ist eine regelmäßige Wartung unbedingt notwendig. Eigentümer, die ihre Wohnung oder ihr Haus selbst bewohnen, sind für die Funktionsfähigkeit ihrer Rauchmelder persönlich verantwortlich. Die Wartung beinhaltet u. a. das Drücken der Prüftaste nach Herstellerangaben, um zu schauen, ob die Batterie und der Alarmgeber noch funktionieren. Des Weiteren sollte auch genau kontrolliert werden, ob die Öffnungen am Rauchwarnmelder frei von Staub und Flusen sind. Unabhängig vom Drücken der Prüftaste ist ein Batteriewechsel erforderlich, wenn der Rauchwarnmelder einen Warnton aussendet.

Weitere Informationen zu Rauchwarnmeldern finden sie auf der Homepage der Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ unter http://www.rauchmelder-lebensretter.de/home/ oder
unter http://www.lfv-sh.de/fileadmin/download/merkblaetter/Merkblatt_Rauchmelder.pdf
Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein

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