Halbjahresbilanz DRF Luftrettung

Von Januar bis Juni wurde die DRF Luftrettung in Deutschland mehr als 18.000-mal zu Hilfe gerufen. Die rot-weißen Hubschrauber starteten damit durchschnittlich zu rund 100 Einsätzen am Tag.

Ein Auto kommt ins Schleudern und kollidiert mit einem Baum. Der Fahrer wird schwer verletzt. Eine Frau hat plötzlich starke Schmerzen in der Brust und Atemnot: Im Notfall zählt jede Minute! Von Januar bis Juni wurde die DRF Luftrettung in Deutschland 18.169-mal zu Hilfe gerufen. Die rot-weißen Hubschrauber starteten damit durchschnittlich zu rund 100 Einsätzen am Tag.

Die DRF Luftrettung wurde sehr häufig zu Opfern von Verkehrs- und Freizeitunfällen alarmiert. Regelmäßig versorgten die Hubschraubernotärzte und Rettungsassistenten auch Patienten mit akutem Schlaganfall oder Herzinfarkt. Die bundesweite Spezialisierung von Krankenhäusern machte sich in den Transportzahlen der DRF Luftrettung bemerkbar: Jeder dritte Notfallpatient musste per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Auch nachts im Einsatz

Zusätzlich zur schnellen Notfallrettung führten die Besatzungen der DRF Luftrettung dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken durch. Dazu sind alle rot-weißen Hubschrauber als mobile Intensivstationen ausgestattet. An acht Stationen bundesweit ist die DRF Luftrettung auch nachts im Einsatz. Rund jeden fünften Einsatz flogen ihre 24h-Hubschrauber bei Dunkelheit.

Bezogen auf die Bundesländer leistete die DRF Luftrettung in Baden-Württemberg die meisten Einsätze (4.273), gefolgt von Bayern mit 3.144 Einsätzen und Thüringen mit 1.823 Einsätzen.

Insgesamt setzt die DRF Luftrettung an 29 Luftrettungsstationen in Deutschlandund an zwei Stationen in Österreich Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Zur weltweiten Rückholung von Patienten werden eigene Ambulanzflugzeuge eingesetzt. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 19.248 Einsätze.

Zur Finanzierung ihrer oft lebensrettenden Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Informationen unter: www.drf-luftrettung.de

DRF

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

Während der Landung des Rettungshubschraubers schützen Einsatzkräfte die Frau vor dem wehenden Sand (Foto: FF Büsum)

Gleich zwei unterschiedliche Rettungsaktionen gab es an einem Samstagnachmittag an der Dithmarscher Nordseeküste. Ein Wettlauf gegen die Zeit für die Einsatzkräfte.

Foto: Rosenbauer

Erstmals wurden Feuerwehrfahrzeuge der Rosenbauer-Premiumklasse auf dem neuen Antos-Chassis von Mercedes-Benz realisiert.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

Feuerwehr Nürnberg: Lagerhallenbrand bei Frost
Modellbau: Spielwarenmesse 2018
Brennender PKW: Rettung in letzter Sekunde
Fehlfarbe am Main: Ehemaliges BGS-Fahrzeug bei der FF Eibelstadt
Rettungsdienst: Unterwegs auf den Pisten mit der Skiwacht

Neuen Kommentar schreiben