Neue Rettungswache in Wedel übergeben

Die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) hat jetzt auch offiziell die neue Rettungswache am Wedeler Krankenhaus bezogen. Der Neubau war notwendig geworden, weil die Zahl der Einsätze in der Region Wedel seit Jahren steigen.

Die Regio Kliniken haben heute (27.5. 2016) offiziell die neue Rettungswache am Wedeler Krankenhaus an die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH übergeben. Im Rahmen der Einweihungsfeier unterstrichen die beiden Geschäftsführer Angela Bartels und Michael Reis die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Regio Kliniken.

Rund 1,5 Millionen Euro haben die Regio Kliniken für den Neubau der Wedeler Rettungswache investiert. Auf einem rund 2.000 Quadratmeter großen Grundstück direkt neben dem Wedeler Krankenhaus entstand ein etwa 700 Quadratmeter großer Flachdachbau mit Aufenthalts-, Umkleide-, Ruhe- und Besprechungsräumen sowie großzügigen Lagermöglichkeiten. In der geräumigen Fahrzeughalle finden insgesamt acht Fahrzeuge Platz. Zurzeit sind in den Garagen zwei Rettungswagen (RTW), ein Krankentransportwagen (KTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) untergebracht. Drei Reservefahrzeuge füllen die restlichen Plätze auf. Der achte Stellplatz dient der Wäsche und Desinfektion der Rettungswagen.

"Wir haben eine moderne Wache erhalten, die den Ansprüchen einer zeitgemäßen rettungsdienstlichen Versorgung absolut gerecht wird und die wir dank der leichten Modulbauweise auch schnell erweitern können, sollten die Einsatzzahlen hier in der Region weiter steigen", freut sich der Geschäftsführer der RKiSH, Michael Reis.

Der Neubau der Rettungswache war notwendig geworden, weil die Zahl der Einsätze für den Rettungsdienst in der Region Wedel seit Jahren steigen. Versahen 1994 in der Rolandstadt noch acht Retter mit einem Fahrzeug ihren Dienst, rückten im vergangenen Jahr über 40 Mitarbeiter mit drei RTW und einem NEF zu 8.650 Einsätzen aus.

Die vor rund 20 Jahren an der Pinneberger Straße errichtete Wache war damit zu klein geworden. Ein Neubau musste her. Mit den Regio Kliniken fand die RKiSH einen Partner, der die Investitionskosten übernahm, die Wache zusammen mit der RKiSH plante und erstellte und das Gebäude jetzt langfristig an die Retter vermietet hat. Den Vertrag über den Neubau hatten die Partner im März vergangenen Jahres unterschrieben. Fast auf den Tag genau ein Jahr später war die neue Wache fertig.

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