Rosenbauer zufrieden mit 2016

Der Rosenbauer-Konzern konnte das Jahr 2016 trotz erheblicher Markteinbrüche im Nahen Osten mit einem unveränderten Umsatz und nur leicht reduziertem Ergebnis abschließen.

Der Umsatz des Rosenbauer-Konzerns betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 871,0 Mio € (2015: 865,4 Mio €). Trotz eines Nachfragerückgangs in bedeutenden Märkten aufgrund politischer Unruhen und des niedrigen Ölpreises zeigte sich der Feuerwehrausstatter zufrieden. Durch einen weiteren Geschäftsausbau in den entwickelten Märkten wie Nordamerika und Europa sowie im Bereich der Ausrüstung konnte der Umsatzrückgang kompensiert werden, teilte der Konzern mit.

Das EBIT des Geschäftsjahres 2016 lag mit 47,0 Mio € (2015: 50,6 Mio €) unter dem Vorjahr. Das operative Ergebnis sei vor allem durch die Veränderung im Produktmix mit geringeren Volumina bei Spezialfahrzeugen sowie durch den harten Wettbewerb in Europa beeinflusst, hieß es weiter. Die deutschen Standorte würden als Folge des Umsatzanstieges zwar von einer besseren Auslastung der Fixkosten profitieren, durch die hohe Wettbewerbsintensität sei der Margendruck jedoch weiter angestiegen.

Sondereffekte

Zudem sind in diesem Ergebnis auch Sondereffekte in der Höhe von rund 3,5 Mio € enthalten, die auf die Anlaufphase der neu gegründeten Gesellschaft Rosenbauer Rovereto /Hubrettungsbühnen) auf eine Rückstellung für Personalmaßnahmen, auf eine höhere Abschreibung bei immateriellen Vermögenswerten der jüngsten Akquisitionen sowie im Vergleich zum Vorjahr eine geringere Aktivierung von Entwicklungskosten zurückzuführen sind.

Zur Absicherung der Ertragslage werden die im Jahr 2016 eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenanpassung sowie zur Effizienzsteigerung auch 2017 fortgesetzt.

“Mit unseren attraktiven Produkten und den Maßnahmen zur Effizienzsteigerung stabilisieren wir trotz volatiler Marktentwicklungen unser Geschäft“, so Dr. Dieter Siegel, Vorstandsvorsitzender der Rosenbauer International AG.

Auftragslage

Im abgelaufenen Jahr verzeichnete der Rosenbauer Konzern einen Auftragseingang von 816,8 Mio € (2015: 905,9 Mio €). Der hohe Wert des Vorjahres ist vor allem auf größere Auftragseingänge aus den MENA-Ländern (Middle East and North Africa) zurückzuführen. Während in Zentraleuropa und Nordamerika ein Auftragsplus zu verzeichnen ist, sind öl- und rohstoffexportierende Länder aufgrund der geopolitischen Situation im Beschaffungsverhalten derzeit rückläufig.

Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2016 liegt mit 739,7 Mio € (31. Dezember 2015: 797,5 Mio €) leicht unter dem Vorjahreswert. Mit diesem Auftragsbestand verfügt der Rosenbauer Konzern über eine zufriedenstellende Auslastung der Fertigungsstätten sowie eine gute Visibilität in Bezug auf die kommenden zehn Monate.

Die angeführten Zahlen beruhen auf einer Vorschaurechnung nach IFRS. Die endgültigen Zahlen des Jahres 2016 werden am 28. März 2017 veröffentlicht.

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