Schirmherr geht an Bord

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) besucht. Der Tradition seiner Vorgänger im Amt folgend, hatte er die Schirmherrschaft über die DGzRS im Mai übernommen:

Bei einem Rundgang auf der Werft Tamsen Maritim in Rostock, auf dem Geschäftsführer Christian Schmoll verschiedene Projekte vorstellte, informierte sich der Schirmherr der DGzRS auch über das derzeitige umfangreiche Neubauprogramm der Seenotretter. Begleitet von Gerhard Harder, ehrenamtlicher Vorsitzer der DGzRS, und Christian Schmoll ließ er sich die Baufortschritte an zwei Seenotrettungsbooten zeigen, die im Herbst 2017 und Anfang 2018 abgeliefert werden.

Werft-Rundgang

Im Jubiläumsjahr der DGzRS 2015 hatte Tamsen Maritim den ersten Neubau der Seenotretter auf einer Werft in Mecklenburg-Vorpommern nach der Wiedervereinigung gebaut. Das 10,1 Meter lange Seenotrettungsboot wurde am 150. Geburtstag der DGzRS vor mehreren tausend Zuschauern auf dem Bremer Marktplatz getauft. Sieben weitere moderne Spezialschiffe des gleichen Typs hat die DGzRS seitdem bei Tamsen Maritim in Auftrag gegeben.

Wie alle Rettungseinheiten der Seenotretter werden die Neubauten als Selbstaufrichter konstruiert, das heißt, sie richten sich im Falle einer Kenterung innerhalb kürzester Zeit von alleine wieder auf. Die neuen Seenotrettungsboote werden von reinen Freiwilligen-Besatzungen gefahren. „Mich beeindruckt besonders, dass die große Mehrzahl der DGzRS-Besatzungen bei jedem Wetter, zu jeder Zeit freiwillig rausfährt, um Menschen aus Seenot zu retten – heute genauso wie schon ihre Väter, Großväter und Urgroßväter“, sagte der Bundespräsident Steinmeier in Rostock.

Überfahrt nach Warnemünde

In Begleitung von Gerhard Harder ging der Schirmherr der Seenotretter anschließend an Bord des Seenotrettungskreuzers ARKONA. Während der etwa halbstündigen Überfahrt nach Warnemünde führte Vormann Karsten Waßner den Bundespräsidenten über das Spezialschiff und erläuterte die  Ausrüstung für Such- und Rettungsmaßnahmen unter allen erdenklichen Bedingungen.

Im Mai dieses Jahres hatte der Bundespräsident, der Tradition seiner Vorgänger im Amt folgend, die Schirmherrschaft über die DGzRS mit den Worten übernommen: „Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger leistet seit über 150 Jahren einen außerordentlich wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Die Seenotretter sind rund um die Uhr und bei jedem Wetter einsatzbereit. Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung.“

DGzRS

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