Schweres Zugunglück in Bayern fordert Todesopfer

Schwerer Zugunfall am Dienstagmorgen im Berufsverkehr. Bei der Zugkollision zweier Regionalzüge der Bayerischen Oberlandbahn zwischen Kolbermoor und Bad Aibling gibt es Tode und über 100 Verletzte.

Kurz nach 7 Uhr kam es auf Höhe des Klärwerks Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) zu einem schweren Zugunglück . Zwei Meridian-Züge (Bayerische Oberlandbahn BOB) sind frontal zusammengestoßen. Die Bergungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren. Mehrere Hundert Einsatzkräfte sind vor Ort. Die Strecke Holzkirchen-Kolbermoor ist auf unbestimmte Zeit gesperrt.  Wieso es zum Unfall kam, ist derzeit nicht bekannt. Die Fahrzeuge sind ineinanderverkeilt und teils entgleist. Es ist eine eingleisige Strecke am Unfallort. Laut Polizeiangaben gibt es bisher acht Tote, 15 Schwerstverletzte, 40 Schwerverletzte und rund 100 Verletzte insgesamt.

Unter den Opfern befinden sich zahlreiche Berufspendler. Aufgrund der Faschingsferien saßen keine Schüler in den Zügen. „Der Unfall ist ein riesen Schock für uns. Wir tun alles, um den Reisenden, Angehörigen und Mitarbeiter zu helfen“, so Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH (BOB), die den Meridian betreibt gegenüber dem Onlinedienst Rosenheim 24. „Wir waren schnell vor Ort und konnten uns ein Bild des schweren Zusammenstoßes machen. Unser Dank gilt den Einsatzkräften und Mitarbeitern, die so schnell Hilfe geleistet haben“, so Fabian Amini, der technische Geschäftsführer.

Die Polizei und der Bahn-Betreiber Meridian haben Notrufnummern für Angehörige eingerichtet: 0395/43084390 und 08031/2003180

 

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