Seenotretter kamen 538 Menschen zu Hilfe

Im Jubiläumsjahr 2015 war die DGzRS fast 2.100 Mal auf Nord- und Ostsee im Einsatz.

Seit ihrer Gründung am 29. Mai 1865 hat die DGzRS bis Ende Oktober 2015 insgesamt 82.222 Menschen aus Seenot gerettet oder Gefahrensituationen auf See befreit.

Neuer Seenotretter-„Bootschafter“ im Jahr 2016 ist der Schauspieler Markus Knüfken. Er folgt als „Bootschafter“ der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Das international renommierte Orchester hat die Arbeit der Seenotretter in den zurückliegenden Monaten mit großem Engagement begleitet.

Zwei neue Rettungseinheiten haben die Seenotretter 2015 in Dienst gestellt. In Anwesenheit ihres Schirmherrn, Bundespräsident Joachim Gauck, taufte seine Lebensgefährtin Daniela Schadt am 29. Mai 2015 das 20. Seenotrettungsboot der bewährten 9,5-/10,1-m-Klasse. Dieser erste Neubau für die DGzRS seit der Wiedervereinigung in Mecklenburg-Vorpommern erhielt den Namen „Henrich Wuppesahl“.

Am 30. Mai 2015 erhielt im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten in Bremerhaven das Typschiff der neuen 28-m-Klasse den Namen „Ernst Meier-Hedde“. Es ist auf Amrum der „Vormann Leiss“ nachgefolgt. Das zweite Schiff der Serie haben die Seenotretter Mitte Oktober 2015 auf der Fassmer-Werft an der Unterweser auf Kiel gelegt. Es wird zum Jahreswechsel 2016/2017 in Laboe die „Berlin“ ersetzen.

Die nächste Kiellegung wird in wenigen Monaten erfolgen: Der dritte Neubau der 28-m-Klasse soll im Frühjahr 2017 abgeliefert werden. Über seine Stationierung ist noch nicht entschieden. Wie alle Rettungseinheiten der Seenotretter werden die neuen Schiffe im bewährten Netzspantensystem vollständig aus Aluminium gebaut, als Selbstaufrichter konstruiert und ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert.

Spendern, Freunden und allen Interessierten bieten die Seenotretter auch 2016 wieder die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von der Einsatzbereitschaft ihrer Besatzungen und der Leistungsfähigkeit ihrer Rettungseinheiten zu machen. Am 31. Juli 2016 findet der „Tag der Seenotretter“ statt.

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