Suche: Mitglieder für die FF – Biete: Zimmer in WG

Der Löschzug Ronsdorf der Freiwillige Feuerwehr Wuppertal nutzt eine besondere Gelegenheit für die Gewinnung neuer Mitglieder. In der neuen Feuerwehr-Wohngemeinschaft soll nicht nur gemeinsam gekocht, sondern auch gemeinsam gelöscht werden.

Gleich neben dem Gerätehaus haben Angehörige des Löschzugs Ronsdorf ein Haus an der Remscheider Straße gekauft. Dieses ist nicht als Erweiterung des Wachgebäudes gedacht, also als Gerätelager oder für Schulungsräume, sondern bietet Wohnräume für Studenten.

Die WG befindet sich in einem kernsanierten Altbau mit einer Gesamtwohnfläche von 140 m2. Vier WG-Zimmer stehen interessierten jungen Feuerwehrleuten zur Verfügung. Für 225 Euro plus Nebenkosten gibt es außerdem einen Kaminofen und eine fertig eingerichtete Küche inklusive Spülmaschine.

Ein Student ist bereits in die Feuerwehr-WG eingezogen. Bis zum Beginn des Wintersemesters sollen auch die anderen drei Plätze besetzt sein - nach Wunsch der Feuerwehr am liebsten mit Studenten des Fachs Sicherheitstechnik. Aber auch alle anderen Fachrichtungen sind willkommen.

Der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal geht es aber nicht allein um die Nachwuchsgewinnung. Sie setzt auch auf den taktischen Vorteil ihres Projekts: Einsatzkräfte, die direkt neben dem Gerätehaus wohnen, sind schneller einsetzbar. Quasi aus dem Bett ins Löschfahrzeug.

Oft sind sie schneller am Brandort als die Berufsfeuerwehr, die 560 Freiwilligen Feuerwehrleute in den Wuppertaler Stadtteilen. Seit der Gründung der Bergischen Universität 1972 unterstützen hauptsächlich Studierende der Sicherheitstechnik die Freiwillige Feuerwehr Wuppertal. Selbst Personal für die Berufswehr wird aus den Reihen der Studenten gewonnen.

Weitere Infos unter http://www.ff-ronsdorf.de/ 
FF Ronsdorf/red.

Weitere Beiträge zu den Themen: 

Heute am meisten gelesen

Stephan benötigt dringend einen Stammzellenspender (Foto: Freiwillige Feuerwehr Walsrode)

Gemeinsam mit der DKMS ruft die Freiwillige Feuerwehr Walsrode zur Knochenmarkstypisierungsaktion am 24.02.2018 auf, um ihrem Kollegen Stephan zu helfen.

(Bild: Screenshot DWD Warnwetter-App)

Nachdem die Firma WetterOnline vor dem Landgericht Bonn klagte, darf die Warnwetter-App vom Deutschen Wetterdienst (DWD) nicht mehr alle Dienste kostenfrei anbieten.

In der FEUERWEHR lesen Sie:

BOS-Funktechnik: Sichere Kommunikation
Quedlinburg: Rauchmelder rettet Familie
Tückisches Watt: Schwierige Rettung aus dem Schlick
Ungleiche Brüder: Zwei TLF 4000 mit Staffelkabine
Schloss Schauenstein: Feuerwehrmuseum in historischen Mauern

Neuen Kommentar schreiben