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Die ANTS-Staffeln in Berlin nehmen grundsätzlich Helm und Atemschutzmaske des verunfallten AGT ab und ersetzen sie mit einer RespiHood. Dadurch werden alle technischen Defekte ausgeschlossen und auch bewusstlose Atemschutzgeräteträger mit einem geringen Atemzugvolumen werden mit Frischluft versorgt.
Bei Schäden an der Atemschutzmaske oder dem Lungenautomaten kann auch die Rettungshaube (RespiHood) genutzt werden. Diese kann an das eigene Gerät oder an das Gerät des Trupp-Partners angeschlossen werden.
Störungen oder Defekte der Atemluftversorgung bei einem der Einsatzkräfte eines unter Atemschutz eingesetzten Trupps können diese meist innerhalb eines Trupps lösen. Da hier wenig Zeit zur Verfügung steht, muss das Umkuppeln, also der Anschluss eines AGT an den Zweitanschluss des Atemschutzgerätes des anderen, sicher beherrscht werden.
Aus einem Bergetuch oder Tragetuch wird mit Hilfe einiger Karabinerhaken eine „Windel“ gebaut, mit der eine relativ sichere Rettung des AGT aus dem Gefahrenbereich möglich ist. Diese Vorgehensweise bietet sich an, wenn auf einem Einsatzfahrzeug kein Platz für die zusätzliche Verlastung einer Schleifkorbtrage möglich ist.
Mit einer Schleifkorbtrage soll der verunfallte Atemschutzgeräteträger aus der Einsatzstelle gerettet werden.
Sicherer Atemschutzgeräteeinsatz /Crew Ressource Management. Der praktische Workshop der Feuerwehrakademie Hamburg bezog sich darauf, Atemschutznotfälle im Vorfeld durch eine sichere Gerätehandhabung und entsprechende einsatztaktische Grundsätze zu vermeiden. Es war den Referenten wichtig, bei den Feuerwehren eine andere Fehlerkultur zu etablieren. Weg von einem „Der ist schuld“ oder „Wie blöd ist der denn“, hin zu einem Crew Ressource Management, wie man es aus der Luftfahrt kennt.

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