Hamburg: Chlorgas-Alarm im Schwimmbad
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Im Hamburg-Eimsbüttel kam es in einem Schwimmbad heute früh zu einem Austritt von Gefahrenstoffen. Zum Glück ereignete sich der Vorfall außerhalb der Betriebszeiten, so dass niemand zu Schaden kam.
Am frühen Morgen des 8. Januar 2019 meldete ein Mitarbeiter von Hamburg-Wasser der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 einen Gas-Leckage-Alarm im Kaifu-Schwimmbad im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel. Daraufhin alarmierten die Beamten sofort einen Löschzug, einen Führungsdienst B, den Umweltdienst und drei Wechselladefahrzeuge der Technik- und Umweltschutzwache mit drei Abrollbehältern speziell für Gefahrstoffeinsätze zur Einsatzstelle.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte durch den Einsatz eines Erkundungstrupps unter umluftunabhängigem Atemschutz und ausgerüstet mit speziellen Multigas-Messgeräten vor einer geschlossenen Lagerraumtür einen Austritt von Chlorgas in geringer Konzentration fest.
In Abstimmung mit einem vor Ort anwesenden Mitarbeiter von Bäderland Hamburg wurde im weiteren Verlauf ein Trupp in speziellen Chemikalienschutzanzügen eingesetzt, um die im Lagerraum befindlichen Chlorgasflaschen zu verschließen und somit die Leckage zu stoppen.
Nach der Belüftung des Gebäudes konnte bei weiteren Kontrollmessungen keine Chlorgaskonzentration mehr nachgewiesen werden. Ein defektes Vakuumregelventil löste vermutlich den Austritt von Chlorgas über einen Aktivkohlefilter aus. Die Einsatzstelle wurde anschließend der Polizei und dem Betreiber übergeben.
Da sich der Vorfall außerhalb der Betriebszeiten des Bades ereignete, waren keine weiteren Personen oder Badegäste von diesem Ereignis betroffen.
Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Hamburg vor Ort im Einsatz.
FW Hamburg
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