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Es gibt diese Verkehrsunfälle, bei denen man kaum glauben kann, dass die Unfallbeteiligten vergleichsweise glimpflich davongekommen waren. So auch am 21. Januar 2022, als der Fahrer eines Lkw einen tüchtigen Schutzengel hatte. Denn er konnte sein massiv zerstörtes Führerhaus mit nur leichten Verletzungen verlassen. Für die Feuerwehr bedeutete das Lkw-Wrack anschließend noch einiges an Arbeit.
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Am Freitag, dem 21. Januar 2022, ereignete sich in Kalkar (Regierungsbezirk Düsseldorf, LK Kreve, NRW) ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Lkw. Deshalb ging um 13.48 Uhr eine Alarmierung für die Löschgruppen Löschgruppen Grieth und Wissel sowie für den Rüstsatz des Löschzuges Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Kalkar ein. Laut der Einsatzmeldung sollte der Fahrer des Lastwagens in seinem Führerhaus eingeklemmt sein.
Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Unfallstelle eintrafen, bestätigte sich die Meldung des eingeklemmten Fahrers jedoch glücklicherweise nicht. Denn der Mann hatte großes Glück im Unglück: Er hatte das stark beschädigte Führerhaus bereits selbstständig verlassen. Trotz des erschreckenden Anblicks des Lkw hatte er nur leichte Verletzungen erlitten. Als die Feuerwehr eintraf, betreuten Ersthelfende bereits den Fahrer.
Wegen der massiven Zerstörung des verunfallten Lkw traten erhebliche Mengen Kraftstoff aus. So war bereits viel Diesel herausgelaufen, als die Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreichten. Dementsprechend pumpten sie den verbliebenen Inhalt des Dieseltanks schnell ab und nahmen den bereits ausgetretenen Kraftstoff auf. Da große Mengen Diesel in das Erdreich eingedrungen waren, wurden auch die untere Wasserbehörde sowie eine spezielle Reinigungsfirma hinzugezogen. Sie kümmerten sich um die Reinigung der Fahrbahn und die Aufnahme des bereits im Erdreich versickerten Diesels.
Für die Feuerwehr endete der Einsatz nach rund fünfeinhalb Stunden: Sie konnte die Einsatzstelle gegen 19.30 Uhr an die Polizei übergeben, nachdem der Unfall-Lkw geborgen war.
Manuela Mohn,
Freiwillige Feuerwehr Kalkar