Unsere Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag
8.00 Uhr - 12.30 Uhr und 13.15 Uhr - 17.00 Uhr
Mittwoch
8.00 Uhr - 12.30 Uhr und 13.15 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag
8.00 Uhr - 12.30 Uhr

Cover_2025_8_9

Auszug aus dem Inhalt: Heft 08-09/2025

Einsatz

Nach Blitzeinschlag: Schwierige Wasserversorgung bei Großbrand
Der Großbrand eines Wohnhauses mit Pferdestall im Bad Wildbader Stadtteil Meistern hat ein Bild der Zerstörung hinterlassen. Mehr als 120 Einsatzkräfte haben gegen die Flammen angekämpft und sind dabei an ihre Grenzen gestoßen. Die Löschwasserversorgung hat nicht ausgereicht, um einen Totalverlust zu verhindern.
Bochum: Brand einer Photovoltaik-Anlage
Mehrere Verletzte: Explodierender Fahrrad-Akku löst Wohnungsbrand aus
Kellerbrand: Aufwendige Rettung über Leitern
Zufällig Bremer Einsatzkräfte vor Ort: Feuerwehr Dortmund wird auf der B 236 unterstützt
Löschangriff über die Drehleiter: Schlimmeres bei Küchenbrand verhindert
Verkehrsunfall: Schwere Kollision an Bahnübergang

Brennpunkt

Aufklärung und Brandprävention: 25 Jahre „Rauchmelder retten Leben“
Wo wären wir heute ohne die Initiative „Rauchmelder retten Leben“? Am Freitag, den 13. Juni 2025, feierte die Initiative ihr 25-jähriges Jubiläum. Seit der Gründung des engagierten Vereins wurde die jährliche Zahl der Brandtoten halbiert, doch es gibt weiterhin viel zu tun. Ein Rück- und Ausblick.

Panorama

Sonderausstellung im Feuerwehrmuseum Bayern: Deutsche Firefighter unterm Sternenbanner
Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein: Tagung zur Cybersicherheit in Museen
Feuerwehren im LK Karlsruhe (BW): Infoveranstaltung für geflüchtete Menschen
Feuerkrebs: Weitere Schritte gefordert
Die norwegische Regierung führte im Juni 2025 umfassende gesetzliche Regelungen zur Anerkennung von Krebserkrankungen bei Feuerwehrleuten ein.

Schwerpunkt: Einsatzfahrzeuge

Rettmobil 2025: Neue Fahrzeuge für Feuerwehr und Rettungsdienst
Auf der Messe wurde eine Vielzahl an interessanten Fahrzeugneuheiten für Feuerwehren und Rettungsdienste gezeigt. Eine Auswahl stellen wir hier vor.
Bayerisches Rotes Kreuz: Ford Ranger für den Einsatzleiter Rettungsdienst
Aufgrund des Einsatzgebiets zwischen fränkischer Schweiz und dem Oberlauf des Main entschied man sich für einen geländegängigen Pick-up.
Rettungsdienst in Schleswig-Holstein: Start des Akut-Einsatzfahrzeugs

Technik

Battenberg-Muster: Ein Kuchen als Namensgeber
Unterschiedlich farbige Vierecke als auffälliges Designelement von Einsatzfahrzeugen, das kannte man zuerst aus Großbritannien. Inzwischen findet man das nach dem Battenberg- Kuchen benannte Schachbrettmuster auch in Deutschland immer öfter.
Aus der Landesbeschaffung Hessen: Neues MLF in Dienst gestellt
Messe 112Rescue: Die Zukunft der öffentlichen Sicherheit und Gefahrenabwehr
Die branchenübergreifende Blaulichtmesse fand vom 26. bis 28. Juni 2025 in Dortmund statt. In diesem Jahr rückte sie gesellschaftliche und politische Herausforderungen in den Mittelpunkt: Amok- und Bedrohungslagen, Extremwettereignisse, die Zukunft der Beschaffung, Rettungsrobotik sowie die Sicherheitsforschung.

Ausbildung

Ausbilden und Üben: Kooperation mit landwirtschaftlichen Betrieben
Feuerwehrwissen Gerätekunde: Sanitätsgeräte – Teil 2
Der sichere Umgang mit Spineboard, Schaufeltrage und Vakuummatratze sowie die Einsatzmöglichkeiten von Kranken- und Rettungstransportmitteln über den Rettungskorb der Hubrettungsfahrzeuge werden nachfolgend vorgestellt.
Feuerwehr-Unfallkassen informieren: Warnkleidung für Einsätze auf der Autobahn notwendig
Hohe gefahrene Geschwindigkeiten, starker Verkehr und oft enge Arbeitsbereiche schaffen eine herausfordernde und gefährliche Umgebung. Die Sichtbarkeit der Einsatzkräfte ist ein zentraler Faktor, der Leben retten kann.

Rettungsdienst

Zukunft der Leitstellen: Integrierte Leitstelle (ILS) München
Nicht zuletzt aufgrund neuer Technologien stehen die Leitstellen vor einer spannenden Zukunft. Eine der größten ihrer Art in Deutschland ist die Integrierte Leitstelle (ILS) München. Wir haben uns vor Ort mit deren Leiter zu den Herausforderungen und Chancen ausgetauscht.

Reportage

Ahi – Fire: Feuerwehren in Neuseeland
Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis gehören für Neuseeländer zu ihrem Leben. Sie wissen, wie sie sich im Notfall verhalten sollen. Die Feuerwehren sind auf Naturkatastrophen vorbereitet.

Verlässlichkeit gefährdet?

Liebe Leserinnen und Leser,

das ehrenamtliche System in Deutschland mit den vielen freiwilligen Einsatzkräften bei den Feuerwehren, Rettungsdiensten und beim THW funktioniert. Aber wie lange noch? Vielerorts nehmen die Bemühungen der Organisationen um neue Mitglieder schon einen sehr breiten Raum ein.

Die Reihe von Großschadenlagen durch den Klimawandel, entweder durch Starkregenereignisse mit Hochwasser und Überschwemmungen oder durch Wald- und Vegetationsbrände, reißt nicht ab. Auch schon bei Großbränden werden viele Helferinnen und Helfer bis an die Grenze des Möglichen gefordert. Die Familien und Arbeitgeber müssen dafür den notwendigen Rückhalt bieten.

Die Einbindung von zivilen Helfern kann da Unterstützung bringen. So etwas sollte im Zuge von Einsatzplanungen besser in geordneten Bahnen ablaufen. Die Feuerwehr Hünxe hat beispielsweise ein Treffen mit den ortsansässigen Landwirten durchgeführt, um zu besprechen, wie man sich gegenseitig unterstützen könnte. Mehr dazu in unserer Rubrik „Ausbilden und Üben“ ab Seite 40.

Dazu kommen die Perspektiven, die sich durch den Krieg auf europäischem Boden in der Ukraine ergeben. Zivil- und Katastrophenschutz fristeten jahrzehntelang ein Schattendasein. Seit einigen Jahren werden hohe Summen in den Schutz der Bevölkerung investiert, denn die Verantwortlichen bei Bund und Ländern haben die Situation erkannt, und finanzielle Sonderprogramme sollen die Defizite ausgleichen.

Unsere Abonnentinnen und Abonnenten erhalten mit dieser Ausgabe ein Sonderheft zum Katastrophenschutz, das einige der Aspekte aufgreift.

Beim Lesen der Beiträge in dieser Ausgabe der FEUERWEHR wünscht Ihnen die Redaktion viele neue Erkenntnisse. Weitere Einsatzberichte, aktuelle Meldungen aus dem Bereich Fahrzeuge und Technik sowie zusätzliche Informationen für den Feuerwehralltag finden Sie auf unserer Webseite www.feuerwehr-ub.de oder in unseren Social-Media-Kanälen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Stefan Wagner
Redaktion der Zeitschrift FEUERWEHR