Unsere Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag
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Auszug aus dem Inhalt: Heft 1-2/2026

Einsatz

Großeinsatz in Mainaschaff: Orangefarbene Gefahrstoffwolke
In einem alteingesessenen metallverarbeitenden Betrieb kam es in der Galvanik zu einer unerwarteten chemischen Reaktion. Daraus ergab sich ein Gefahrguteinsatz, der rund 300 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 80 Kräfte des Rettungsdienstes bis spät in die Nacht band.

Auf den Seehund gekommen: Verirrt im Flensburger Mühlenstrom

Innerhalb weniger Tage: Zwei gefährliche Brände in Bad Honnef

Brennpunkt

Wirtschaftlich und rechtssicher: Sammelbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen
In manchen Bundesländern gehört sie schon seit Jahren zum Standard, andere wollen jetzt erst nachziehen. Die Rede ist von Sammelbeschaffungen für Einsatzfahrzeuge. Wir zeigen verschiedene Wege und Überlegungen auf.

Panorama

Museum für die Feuerwehren und das THW: „Helfen in der Not“
Zur Zukunft des bisherigen Deutschen Feuerwehr-Museums in Fulda: In einer neuen Kooperation arbeiten der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und das Technische Hilfswerk (THW) künftig im gemeinsamen Verein „Helfen in der Not – Museum der Deutschen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks in Fulda“ zusammen.

Rekordbeteiligung: 32. Internationale Feuerwehr-Historiker-Tagung des CTIF

Nachruf: Abschied von Manfred Gihl

Kooperation von Forschenden und Praktikern: Start der „Munich Fire Science Partnership“

Mecklenburg-Vorpommern: Neues Katastrophenschutz-Ehrenzeichen

Bus mit klarer Botschaft in Hamburg: Die richtige Nummer im richtigen Moment!

Schwerpunkt: Gefährliche Stoffe und Güter

Schulungen am Ausbildungszug Gefahrgut: Realistische Szenarien am Leckage-Kesselwagen
Gefahrgut-Schulungen sind für Feuerwehren enorm wichtig, da besonders bei Bahnunfällen mit gefährlichen Stoffen fundiertes Spezialwissen gefordert ist. Die Einsatzkräfte können am Ausbildungszug Gefahrgut der DB AG wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall mitnehmen.

Seit 75 Jahren: Elektrische Fasspumpen im Feuerwehreinsatz

Schutz vor Brandgefahr: Lade- und Lagerschränke für Lithium-Ionen-Akkus

Schwerpunkt: Gefährliche Stoffe und Güter

Schulungen am Ausbildungszug Gefahrgut: Realistische Szenarien am Leckage-Kesselwagen
Gefahrgut-Schulungen sind für Feuerwehren enorm wichtig, da besonders bei Bahnunfällen mit gefährlichen Stoffen fundiertes Spezialwissen gefordert ist. Die Einsatzkräfte können am Ausbildungszug Gefahrgut der DB AG wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall mitnehmen.

Seit 75 Jahren: Elektrische Fasspumpen im Feuerwehreinsatz

Schutz vor Brandgefahr: Lade- und Lagerschränke für Lithium-Ionen-Akkus

Technik

24. Messe Florian: Fahrzeugneuheiten – Teil 2
Begleitet von recht herbstlicher Witterung fand die 24. Ausgabe der Messe Florian vom 9. – 11. Oktober 2025 in Dresden statt. Sie konnte erneut einen Zuwachs bei den Ausstellenden verzeichnen.

Modernisiertes Fahrzeugdesign: Neue Generation HLF in Frankfurt am Main
Mit der Auslieferung des ersten Fahrzeugs der neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) markiert die Feuerwehr Frankfurt am Main einen bedeutenden Meilenstein in der Weiterentwicklung ihres taktischen und technischen Einsatzmittels.

Ausbildung

Ausbilden und Üben: Große Einsatzübung Bahnunfall in Quickborn
150 Einsatzkräfte übten am 20. Juni 2025 einen schweren Eisenbahnunfall an einer Bahnstrecke zwischen Quickborn und Ellerau.

Feuerwehrwissen Gerätekunde: Signal- und Warngeräte – Teil 1
Für die Sicherheit der Einsatzkräfte ist neben einer guten Ausleuchtung von Einsatzstellen ebenfalls deren wirkungsvolle Absicherung erforderlich. Besonders im Fokus stehen in diesem und im folgenden Teil die Warngeräte und wie sie einzusetzen sind.

Feuerwehr-Unfallkassen informieren: Neue Einsatzrisiken durch Solaranlagen
Weil die Zahl der Solaranlagen wächst, haben es Feuerwehrangehörige bei Einsätzen häufiger mit Photovoltaik zu tun. Was beim Eigenschutz zu beachten ist.

Reportage

Staatliche Feuerwehren in Polen: Feuerwehreinsatz- und Brandstatistik 2015/16 – 2024
Die Staatliche Feuerwehr (PSP) in Polen führt umfangreiche und aussagekräftige Statistiken über Einsätze, Brände und Brandursachen. Da es in Deutschland keine umfassende und einheitliche Brandstatistik gibt, lohnt es sich, beim Nachbarland zu schauen, wie dort die Datenerfassung zum Feuerwehreinsatz und zu Bränden organisiert ist.

Rettungsdienst

Luftrettung in Berlin: Betreiberwechsel beim Rettungshubschrauber Christoph 31
Von vielen wurde mit Wehmut der Weggang der ADAC Luftrettung gGmbH aus Berlin zum Jahresende 2025 begleitet, wurde doch viel Pionierarbeit geleistet. Den Betrieb übernimmt die DRF-Luftrettung, die schon zwei weitere Hubschrauber in der Stadt betreibt.

Lebenslange Auswirkungen

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dieser ersten Ausgabe für 2026 begrüße ich Sie im neuen Jahr und wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute. Erlauben Sie mir einen Blick ­zurück auf die Silvesternacht, die wie bei jedem Jahreswechsel für viele Feuerwehren und Rettungsdienste mit zahlreichen Einsätzen verbunden gewesen ist. In Deutschland hielt sich das Einsatzgeschehen wohl halbwegs in Grenzen, und auch die Gewalt­vorfälle gegen Einsatzkräfte waren im Vergleich zu früheren Jahren rück­läufig. Auch wenn jeder Angriff einer zu viel ist.

Allerdings werden die Ereignisse in Deutschland diesmal von der Brandkatastrophe in der Schweiz überschattet. Sie ereignete sich in den ­frühen Morgenstunden des 1. Januar 2026 bei einer Silvesterfeier in der Bar „Le Constellation“ im Zentrum des Schweizer Wintersportortes Crans-Montana (Kanton Wallis).

Ersten Ermittlungen zufolge hatten an Champagnerflaschen angebrachte Sprühfontänen gegen 1.26 Uhr die brennbare Deckenverkleidung der Bar an einer Stelle in Brand gesetzt. Inner­halb kurzer Zeit stand die gesamte Decke in Flammen. Mit einer Durchzündung wurde der Brand schlagartig zu einem Vollbrand.

Es starben 40 Personen und 116 wurden überwiegend schwer verletzt. Es handelt sich größtenteils um ­Jugendliche und junge Erwachsene, die ihr Leben eigentlich noch vor sich haben. Viele wurden mit schwersten Brandverletzungen in zahlreiche ­Spezialkliniken, auch ins europäische ­Ausland, z. B. nach Deutschland, ­geflogen. Wer sich schon einmal mit Brandverletzungen beschäftigt hat, kann vielleicht erahnen, wie langfristig die Genesungsprozesse sein werden und wie folgenreich das Ganze ist. Die Betroffenen werden ein Leben lang an diesen Tag erinnert.

Nach und nach werden Details zu den Ereignissen bekannt. Inwieweit die kantonalen Brandschutzvorgaben ­eingehalten wurden und ob die ­Gemeinde ihrer Verantwortung zu deren Kontrolle nachgekommen ist, ist Gegenstand behördlicher Untersuchungen. Es ist die Rede von brandschutztechnisch nicht zertifizierten Produkten als Lärmschutzdecke, verschlossenen (Notausgang-)Türen und ausgebliebenen Kontrollen durch die zuständigen Behörden. Die Bar soll an dem Abend bezüglich der Personenzahl auch ­völlig überfüllt gewesen sein.

Unser Mitgefühl gilt allen Verletzten und den Hinterbliebenen des ­Unglücks.

Beim Lesen der Beiträge in dieser Ausgabe der FEUERWEHR wünscht Ihnen die Redaktion viele neue Erkenntnisse.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Stefan Wagner

Redaktion der Zeitschrift FEUERWEHR

Fachbereichsleitung
im Namen der FORUM VERLAG HERKERT GmbH