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Auszug aus dem Inhalt: Heft 06/2024

EINSATZ

Dreiseithof vernichtet: Großbrand in Risum-Lindholm
Bei einem Großfeuer am 6. Oktober 2023 wurde die historische Bauernhofanlage im schleswig-holsteinischen Risum-Lindholm (LK Nordfriesland) vollständig zerstört. Starker Wind erschwerte die Löscharbeiten.

Feuerwehr Essen: Brennender Rettungswagen

Elektrobrand: Fw Iserlohn löscht Feuer in Triebfahrzeug

Langwierige Brandbekämpfung: Wohnhaus in Calw (BW) in Flammen

Waldaschaff: Gefahrgutaustritt an Sattelzug

BRENNPUNKT

Jahresrückblick 2023: Berliner Feuerwehr
2023 erreichte die Berliner Feuerwehr das zweite Jahr in Folge Einsatzzahlen von über einer halben Million. Zwar sind die Gesamteinsatzzahlen nicht gestiegen, allerdings liegen sie mit 514.866 Einsatzalarmierungen nah an den Zahlen des Vorjahres.

Jahresrückblick 2023: Feuerwehr Hamburg
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 308.328 Einsätze in der Notfallrettung, im Brandschutz und in der technischen Gefahrenabwehr durch die Feuerwehr Hamburg und ihre Partner bewältigt. Dies entspricht einem leichten Rückgang von 2,5 % zum Vorjahr (in 2022: 316.275).

Jahresrückblick 2023: Feuerwehr München
2023 war wieder ein sehr bewegtes und einsatzreiches Jahr für die Feuerwehr München: Die Feuerwehr wurde 2023 zu 97.187 Einsätzen alarmiert. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Gesamteinsatzzahlen zwar etwas gesunken, jedoch hat sich die Anzahl der gemeldeten Feuer im Vergleich zu den Vorjahren erhöht.

PANORAMA

Schleswig-Holstein: Neuer Landesbrandmeister Jörg Nero

Jörg Wackerhahn: Neuer Leiter der Feuerwehr Essen

Gotthard Köhler: Gratulation zum 100. Geburtstag

Zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes: Gemeinsames Bekenntnis zu den Werten der Verfassung

Die Feuerwehr liest vor: Welttag des Buches im Feuerwehrmuseum Stuttgart

Technisches Hilfswerk und Feuerwehr: Gemeinsame Darstellung der Geschichte

Unimog-Museum Gaggenau (BW): Breites Angebot zum Lernen, Staunen und Erleben

Termine

SCHWERPUNKT: Technische Hilfeleistung

Besondere Anforderungen: Technische Hilfeleistung bei Mähdreschern
Am 24. und 25. Februar 2024 fand wohl erstmals in Deutschland ein Seminar zu Einsätzen rund um Mähdrescher statt. An einem funktions- und fahrtüchtigen Mähdrescher der Fa. New Holland Deutschland konnten ca. 30 Teilnehmer aus Schleswig-Holstein üben. Angeleitet wurden sie dabei von Trainern der Lukas Rescue League. Zahlreiche Zuschauer lernten mit den Augen.

Dönges und Böker: Multifunktionale Rettungsmesser

Höhenrettung: Aufstiegshilfe für Rettungseinsätze in der Höhe

Kombi-Tragesystem für Ausrüstung: Geeignet bei Vegetationsbränden und USAR-Einsätzen

TECHNIK

Rüstwagen FF Damme: Gut ausgerüsteter 16-Tonner
Die Freiwillige Feuerwehr Damme (NI) stellte einen neuen Rüstwagen (RW) mit umfangreicher Ausstattung in Dienst.

FF Hohenwart: Vielfältig einsetzbares Tragkraftspritzenfahrzeug
Die Ausstattung mit Atemschutzgeräten, Laptop, Wärmebildkameras und Lichtmast zeigt, dass die FF Hohenwart (BY) ihr TSF nicht nur zum Aufbau einer Wasserversorgung nutzt.

Generationswechsel: TLF 4000 mit Pulverlöschanlage
Die FF Lehrte (Region Hannover, NI) stellte bei der Einheit Immensen ein neues TLF 4000 in Sonderausführung in Dienst.

Ein Unikat: HLF 10 der FF Euerhausen
Die FF Euerhausen verfügt über ein besonderes HLF 10. Die Firma Lentner fertigte es auf Basis eines Scania P 280 und lastete das für 18 t ausgelegte Fahrgestell auf 14 t ab.

Präsentation: Schnelleinsatzzelt der FF Abbenrode

AUSBILDUNG

Ausbilden und Üben: Öffnen von ungewöhnlichen Autotüren
Neue technische Lösungen und Gestaltungsvarianten von Türgriffen können Einsatzkräfte beim Öffnen von Autotüren vor ungeahnte Schwierigkeiten stellen.

Feuerwehrwissen Gerätekunde: Löschwasserabgabe – Hytrans Fire System
Müssen besonders große Mengen Wasser – Lösch- wie auch Schmutzwasser – gefördert werden, erfordert dies spezielle leistungsfähige Pumpen inkl. Schläuchen und Armaturen von großem Durchmesser. Wir stellen ein System dazu in diesem Teil der Ausbildungsserie vor.

Feuerwehr-Unfallkassen informieren: Die Informationsschrift „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“
Eine Informationsschrift soll die Sicherheit und Gesundheit der Kinder und Jugendlichen gewährleisten.

Literaturempfehlungen

REPORTAGE

FF Eutin: Dank für 150 Jahre Einsatz
Die Freiwillige Feuerwehr Eutin im schleswig-holsteinischen Landkreis Ostholstein wurde im Jahr 1873 gegründet. Im Jubiläumsjahr 2023 feierte man ihr 150-jähriges Bestehen und ehrte Leistungen und Engagement der Einsatzkräfte – damals wie heute.

RETTUNGSDIENST

Medical Intervention Car (MIC): Zweites Pilotprojekt in Kaiserslautern
Nachdem die Universitätsklinik Heidelberg (BW) im Jahr 2019 das deutschlandweit erste Pilotprojekt mit einem Medical Intervention Car (MIC) startete, folgte 2023 das Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern (RP). Wir haben uns nach den Erfahrungen mit dem neuen System erkundigt.

Starkregen und Hochwasser

Liebe Leserinnen und Leser,

erinnern sie sich noch an die Hochwasser der Elbe in den Jahren 2002 und 2013? Wissen Sie, wie oft die Gegend um Passau am Zusammenlauf der Flüsse Donau, Inn und Ilz in Bayern in den letzten Jahrzehnten überflutet wurde? Sagt Ihnen Braunsbach noch etwas? Dieser Ort ging 2016 stellvertretend für die damalige Unwetterlage in Baden-Württemberg in die Geschichte ein. Am Abend des 29. Mai 2016 ergoss sich Starkregen über Braunsbach in der Nähe von Schwäbisch Hall. Der eigentlich als Rinnsal dahinfließende Orlacher Bach schwoll extrem schnell an. Mit ungeheurer Geschwindigkeit und Kraft rauschte er wie ein alpiner Wildbach durch die Ortschaft. Die Flutwelle hinterließ Unmengen Geröll, Dutzende Häuser waren zerstört (siehe Feuerwehr 9/2016). Das gesamte Ahrtal hat immer noch mit den Auswirkungen des Hochwassers vom Juli 2021 zu kämpfen. Vielerorts sind die Zerstörungen noch zu sehen. Der Wiederaufbau verläuft oft schleppend. Und dieses Jahr? Zum Jahreswechsel 2023/2024 Hochwasser in Norddeutschland und an den Küsten. Mitte Mai traf es das Saarland sowie Teile von Rheinland- Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Diese Länder sind noch nicht mal „trocken“, an eine Beseitigung der Schäden ist noch nicht zu denken. Seit Anfang Juni herrscht in weiten Bereichen Baden-Württembergs und Bayerns Katastrophenalarm. Wie immer sind Feuerwehren, THW, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen vor Ort und versuchen, zu retten, was zu retten ist. Inzwischen sind wieder Einsatzkräfte verunglückt. Wir sind in Gedanken bei den betroffenen Angehörigen und Freunden. Die Bundesländer stärken zwar durch millionenschwere Beschaffungsprogramme den Katastrophenschutz, aber reicht das? Die Beseitigung der Schäden wird Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern und Unsummen verschlingen. Da eine Elementarversicherung für Hauseigentümer nicht verbindlich vorgeschrieben ist, werden die Kosten wieder größtenteils aus dem Staatshaushalt, also durch Steuereinnahmen von uns allen getragen. Es ist dringend nötig, rechtzeitig Vorsorge zu treffen und die Bebauung von Überflutungsgebieten einzuschränken. Der Eindruck verfestigt sich, dass diese Extremwetterlagen immer häufiger geschehen. Vielleicht beginnen wir in der Zeitrechnung später einmal, die Jahre entweder als Waldbrandjahr oder als Hochwasserjahr einzuteilen.

Beim Lesen der Beiträge in dieser Ausgabe der FEUERWEHR wünscht Ihnen die Redaktion viele neue Erkenntnisse. Weitere Einsatzberichte, aktuelle Meldungen aus dem Bereich Fahrzeuge und Technik sowie zusätzliche Informationen für den Feuerwehralltag finden Sie auf unserer Webseite www.feuerwehr-ub.de oder in unseren Social-Media-Kanälen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Sarah Altendorfer und Stefan Wagner
Redaktion der Zeitschrift FEUERWEHR