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Am Donnerstagabend, den 29. August 2025, erfolgte eine ungewöhnliche Einsatzübung im niedersächsischen Weertzen (Kreis Rotenburg-Wümme). Bei einer Tiefbaufirma war alles für ein Arbeitsunfall-Szenario unter „Realbedingungen“ vorbereitet.

Die unangekündigte Einsatzübung „Person von Bagger überfahren“ war von Gemeindebrandmeister Torben Wilshusen geplant worden, ohne weitere Kameradinnen und Kameraden darüber zu informieren. So wollte er sicherstellen, dass der Einsatz unter möglichst realistischen Bedingungen trainiert werden konnte.

Das vorgestellte Szenario lautete: Bei Bauarbeiten ist eine Person verunfallt und unter die Ketten eines Baggers mit 30 t Gewicht geraten. Zu diesem Arbeitsunfall wurden die Feuerwehren aus Weertzen, Zeven, Sittensen und Heeslingen alarmiert.
Kräfte der ersteintreffenden Einheit kümmerten sich sofort um die verunglückte Person, die durch eine Puppe repräsentiert wurde, und betreuten weitere Mitarbeitende.

Weitere Kräfte verhinderten zeitgleich das Abrutschen des Baugerätes. Dabei setzten sie zunächst Keile und Unterbaumaterialien ein, bis die alarmierten Rüstwagen aus Sittensen und Zeven eintrafen. Diese sorgten nun schnell für die weitere Absicherung des Baggers mit den Drahtseilen der Seilwinden und Umlenkrollen.
Diese weitere Sicherung ermöglichte es, die vermeintlich unter den Baggerketten eingeklemmte Person – eine Puppe – vollständig freizugraben und zu bergen.

Nach abgeschlossener Übung gab es noch eine Einsatzbesprechung, bei der die freiwilligen Feuerwehrkräfte viel Lob für ihre zahlreiche und schnelle Einsatzbereitschaft erhielten.
Red.
Quelle: Christian Müller, Stellv. Samtgemeindepressesprecher Zeven, Samtgemeindefeuerwehr Zeven