Unsere Öffnungszeiten
Montag, Dienstag und Donnerstag
8.00 Uhr - 12.30 Uhr und 13.15 Uhr - 17.00 Uhr
Mittwoch
8.00 Uhr - 12.30 Uhr und 13.15 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag
8.00 Uhr - 12.30 Uhr
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Eine Kult-Kneipe in Flensburg: Großbrand zerstört „Bärenhöhle“
Die Bausubstanz des Altbaus ermöglichte eine starke Rauchausbreitung im gesamten Gebäude und erschwerte den Einsatz.
Autobahnrastplatz bei Lehrte: Lkw-Fahrer rettet sich aus brennender Fahrerkabine
FF Goch: Imbisswagen nach Explosion vollständig zerstört
In Seniorenheim: Brandmeldeanlage verhindert Schlimmeres
Waggon verliert Achse: Feuerwehr Plettenberg unterstützt bei Bahnunfall
Feuerwehr Stuttgart: Pkw fährt in Technikstation
Frauen in Erstretterberufen: Geschlechterstereotype und Zugangshindernisse
Trotz starker Bemühungen um die Nachwuchsgewinnung und groß angelegter Aktionen wie dem bundesweiten Girls’ Day sind Frauen in den sogenannten Erstretterberufen – also bei Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr – weiter deutlich unterrepräsentiert. Vor allem die Berufsfeuerwehren müssen sich Sorgen um den Anteil weiblicher Einsatzkräfte machen. Ein Überblick über die gegenwärtige Situation.
DGzRS: Tag der Seenotretter
30 Jahre: Feuerwehrmuseum Finsterwalde
Technische Hilfeleistung: Wettbewerbe, Ausbildung und neue Geräte
Der Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten will gelernt sein und sollte regelmäßig trainiert werden. Die Hersteller zeigten viele neue Gerätschaften und boten dazu im Rahmen der Messe Interschutz 2026 zahlreiche Übungsmöglichkeiten mit herausfordernden Szenarien.
Software-Tool von Ubilabs: Strategische Standortplanung mit Geodaten
Rettmobil in Fulda: Interessante Einsatzfahrzeuge auf der Messe
Auch wenn die Messe Rettmobil dieses Jahr ein wenig im Schatten der großen Messe Interschutz stand, waren zahlreiche interessante Einsatzfahrzeuge zu sehen. Ein Überblick über die gezeigten Fahrzeuge für Feuerwehren, Rettungsdienste und den Katastrophenschutz.
FF Taunusstein: Neuer Gerätewagen Drohne (GW-Drohne)
Die Drohneneinheit der Feuerwehr Taunusstein (HE, Rheingau-Taunus-Kreis), stationiert im Stadtteil Hahn, hat einen gut durchdachten Gerätewagen Drohne (GW-Drohne) in Dienst gestellt.
Kooperation in Nordhessen: Interkommunale Drehleiterbeschaffung
Die Feuerwehren der nordhessischen Städte Kassel, Baunatal (LK Kassel), Felsberg (Schwalm-Eder-Kreis) und Vellmar (LK Kassel) haben im Rahmen eines interkommunalen Beschaffungsprojekts sechs neue Drehleitern DLAK 23/12 erhalten. Sie ersetzen Fahrzeuge, die teilweise schon bis zu 30 Jahre genutzt worden waren.
Feuerwehr-Unfallkassen informieren: Sichere Veranstaltungen für die Öffentlichkeit
Viele Freiwillige Feuerwehren veranstalten regelmäßig einen Tag der offenen Tür, um ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren und das Vertrauen der Bevölkerung in die Feuerwehr zu stärken. Gleichzeitig dienen solche Veranstaltungen der Mitgliedergewinnung. Technikvorführungen und Schauübungen sollen das Interesse für die Feuerwehr wecken.
Ausbilden und Üben: Geschicklichkeitsprüfung mit kniffligen Fahraufgaben
In Baden-Württemberg haben Maschinistinnen und Maschinisten der Feuerwehr die Möglichkeit, das Feuerwehrabzeichen Geschicklichkeitsprüfung zu erwerben. Wir stellen dies am Geschicklichkeitsfahren der Feuerwehren im Landkreis Esslingen in Aichtal vor.
Feuerwehrwissen Gerätekunde: Arbeitsgeräte – Hydraulische Rettungsgeräte – Teil 1
Technische Hilfeleistungen machen heute mit über 46,8 % einen Großteil der Einsätze der Feuerwehren in Deutschland aus. Die 7. Beladungsgruppe beschreibt einen großen Teil der für solche Einsätze notwendigen Arbeitsgeräte. Aufgrund des Umfangs werden sie in mehreren Teilen der Ausbildungsserie vorgestellt – beginnend mit hydraulischen Rettungsgeräten.
Feuerwehrmuseum in Chiavenna (Lombardei, Italien): Blick in die Vergangenheit
Die norditalienische Kleinstadt Chiavenna hat nicht nur eine reizvolle Altstadt, durch die es sich zu flanieren lohnt. Hier findet sich auch ein sehr interessantes Feuerwehrmuseum, in dem u. a. das älteste erhaltene Feuerwehrfahrzeug Italiens zu bestaunen ist.
Modellcharakter für ganz Deutschland: Innovative Hebammen-Projekte
Transportinkubator für die Lausitz: Notfallversorgung von Säuglingen
Leverkusen: Sonderfahrzeug für Kindernotarzt-Team
Zusammenarbeit stärken
Liebe Leserinnen und Leser,
inzwischen gehört die Messe Interschutz 2026 zur Geschichte. Alle Beteiligten sind sich einig: Die Messe war ein voller Erfolg. Schon am Montagmorgen waren die Hallen und das Freigelände mit zahlreichen Besuchenden gut gefüllt. Laut Veranstalter haben rund 140.000 Menschen aus 144 Ländern die Leitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz vom 1. bis 6. Juni besucht. Bewährtes und viele Neuheiten, von kleinen Gerätschaften über den gesamten Bereich der Schutzkleidung/-ausrüstung bis hin zur breiten Palette der Fahrzeugtechnik, waren von zahlreichen Herstellern zu sehen. Darüber werden wir in den nächsten Ausgaben einige Berichte veröffentlichen. In diesem Heft beginnen wir mit einem Überblick zur Technischen Hilfeleistung, zu den Wettbewerben und Ausbildungen auf der Messe sowie zu neuen Geräten verschiedener Hersteller ab Seite 20.
Feuerwehrfachverbände streben strategische Partnerschaft an
Wie sich vorab schon abzeichnete, war der Bevölkerungsschutz ein prägendes, übergreifendes Thema der Messe. Die Sicherheit und Resilienz unserer Gesellschaft gehören zu den prägenden Themen der Gegenwart. Auch das hohe internationale Besucherinteresse zeigte, dass der Bedarf an Austausch, Innovation und Zusammenarbeit groß ist. Dies wird besonders bei der „Hannoveraner Erklärung“ der deutschen Fachverbände des Feuerwehrwesens deutlich. Sie wollen ihre Zusammenarbeit auf eine neue Ebene heben und streben eine deutlich ausgebaute strategische Partnerschaft an. Die Spitzen der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), der Arbeitsgemeinschaft der Leiterinnen und Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) sowie des Werkfeuerwehrverbands Deutschland (WFVD) sind sich einig: Die Herausforderungen der Zukunft lassen sich nur durch eine enge Kooperation und abgestimmte Vorgehensweise bewältigen.
Der Bevölkerungsschutz in Deutschland steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Aus diesem Grund sehen die Feuerwehrverbände die dringende Notwendigkeit für neue Impulse und Vorgehensweisen. Die geplante Partnerschaft soll dazu beitragen, die Perspektive des Feuerwehrwesens noch wirksamer zu vertreten. Ziel der angestrebten Kooperation ist eine Weiterentwicklung der Strukturen, die Optimierung von Ressourcen sowie ein regelmäßiger fachlicher und organisatorischer Austausch der Verbände untereinander. Im ersten Schritt soll eine Gesamtstrategie erarbeitet werden. Die Verbände sehen sich in der Verantwortung, sich frühzeitig aufzustellen, um die Sicherheit für die Menschen und die Gesellschaft in Deutschland auch in Zukunft verlässlich gewährleisten zu können.
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Stefan Wagner
Redaktion der Zeitschrift FEUERWEHR