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FEUERWEHR | RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN
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Rettungsdienst und Feuerwehr hängen zusammen. Und das nicht nur bei Berufsfeuerwehren, die auch Rettungsdiensteinsätze fahren. Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft weitet daher ihr Engagement aus und ist auch Ansprechpartner für die Angehörigen des Rettungsdienstes.

Der Rettungsdienst braucht Hilfe. Steigende Einsatzzahlen, Überstunden, fehlende Ruhezeiten und eine schlechte technische Ausstattung, die die Gesundheit der Mitarbeitenden gefährdet, sind nur einige der dringlichen Probleme. Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) sieht hier großen Handlungsbedarf. Das Problem: Bislang war sie durch ihre Satzung lediglich offen für (Berufs-, Werk- und Flughafen-) Feuerwehren, nicht jedoch für Rettungsdienstpersonal ohne Feuerwehrzugehörigkeit. Zwar betreibt die DFeuG bereits seit Längerem in jedem Bundesland sowie einmal bundesweit eine „AG Rettungsdienst“, doch konnten sich die Gruppen bisher lediglich mit dem Rettungsdienst der Berufsfeuerwehren befassen.
Um dies zu ändern beschlossen die Mitglieder der Gewerkschaft eine Satzungsänderung: Die DFeuG ist fortan auch offen für Rettungsdienstangehörige, die nicht Teil einer Feuerwehr sind, um deren Interessen zu vertreten.
Den Anfang des Engagements machen die Kampagne sowie gleichnamige Petition „Rettet den Rettungsdienst“, in der acht zentrale Forderungen gestellt werden:
Alle Punkte im Detail finden Sie auf der Website der Kampagne. Die Petition dazu läuft noch, ein Zwischenstand wurde jedoch bereits am 12. Dezember 2022 der Politik übergeben.

Um konkrete Lösungen dafür aufzuzeigen, veröffentlichte die DFeuG das „Strategiepapier Rettungsdienst“. Darin werden einige konkrete Forderungen gestellt, darunter (Auszüge):
Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft hat die Petition am Montag, 12. Dezember 2022, bereits an die Fraktionen von Bündnis 90/Die GRÜNEN, die LINKE, FDP und SPD im Bundestag übergeben. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits 135.000 Menschen ihre Unterschrift geleistet. Stellvertretend für das Bundesinnenministerium nahm der parlamentarische Staatssekretär Johann Saathof (SPD) die Petition entgegen. Mittlerweile gab die „Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung“ ein Reformkonzept bekannt. Die „Vierte Stellungnahme und Empfehlung (…) Reform der Notfall- und Akutversorgung in Deutschland: Integrierte Notfallzentren und Integrierte Leitstellen“ erschien am 13. Februar 2023. Sie enthält im Wesentlichen zwei Vorschläge:
Tobias Thiele von der DFeuG ist mit dem Zwischenstand schon recht zufrieden, wie er unserer Redaktion berichtete: „An der einen oder anderen Stelle muss noch verhandelt werden. Aber generell ist das Papier ein Schritt in die richtige Richtung!“
Sarah Altendorfer
Redaktion