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FEUERWEHR | RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN
Deutschlands große Feuerwehrzeitschrift
Im militärischen Konflikt in der Ukraine seit dem 24. Februar 2022 leisten die Feuerwehren Übermenschliches. Dies zeigen die täglichen Fernsehbilder eindrucksvoll. Teils unter Beschuss retten sie Verletzte und Verschüttete aus brennenden und einsturzgefährdeten Gebäuden.

Den ukrainischen Feuerwehren fehlt es besonders an Ausrüstungsmaterial. Dabei benötigen sie dieses dringend für die Bekämpfung der Großbrände, die oft durch Bomben und Raketenbeschuss entstanden. Außerdem brauchen sie Hilfsmittel, um (zivile) Opfer zu retten, die in Gebäude- und Fahrzeugtrümmern eingeklemmt sind. Diese Informationen stammen von persönlichen Kontakten zwischen Feuerwehrleuten aus Deutschland und der Ukraine. Nicht zuletzt sind viele vorhandene Geräte abgenutzt oder durch die kriegerischen Handlungen zerstört.
Karl-Heinz Banse (Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes DFV) betonte, dass es nichts Schlimmeres für Feuerwehrangehörige gebe, als hilflos Menschen in Not gegenüberzustehen. Daher wolle der DFV allen Menschen die Möglichkeit geben, den ukrainischen Feuerwehren beizustehen. Aus diesem Grund hat der DFV ein Spendenkonto eingerichtet:
Zudem hat der DFV eine Online-Datenbank für Sachspenden eingerichtet. Zu den dort verzeichneten Aktionen zählen und zählten u. a. folgende Projekte:
Weitere Details dazu und zu weiteren Sachspenden-Aktionen gibt es gesammelt online.
Hunderte Feuerwehren aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen beteiligten sich bereits an solch einer solchen Hilfs- und Sammelaktion. Organisiert hatte sie die in Fellbach bei Stuttgart ansässige Feuerwehrgerätefabrik Barth. Das Fellbacher Veranstaltungszentrum „Alter Kelter“ diente dazu als Logistikzentrum. Frauen und Männer der örtlichen Feuerwehren packten dort in Tag- und Nachtschichten mit an, die Resonanz war überwältigend: Pro Schicht waren rund 50 Helferinnen und Helfer im Einsatz, auch Mitglieder der Altersabteilungen hatten sich zum humanitären Diensteinsatz gemeldet.
Allein am 2. März 2022 wurden somit bis in die Nacht hinein 200 Paletten mit teils nagelneuen Gegenständen zum Transport hergerichtet, darunter dringend benötigte Löschkanonen und -roboter. Schließlich wurden am 3. März drei Flugzeuge des Zivilschutzes aus der Ukraine am Stuttgarter Flughafen erwartet, um die Hilfsgüter in die Ukraine zu befördern. Eine derartige Feuerwehr-Ausrüstungshilfe aus Deutschland dürfte in dieser Größenordnung bislang einmalig sein.
Deutscher Feuerwehrverband und Kamera24