Unsere Öffnungszeiten
Montag, Dienstag und Donnerstag
8.00 Uhr - 12.30 Uhr und 13.15 Uhr - 17.00 Uhr
Mittwoch
8.00 Uhr - 12.30 Uhr und 13.15 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag
8.00 Uhr - 12.30 Uhr
Montag, Dienstag und Donnerstag
8.00 Uhr - 12.30 Uhr und 13.15 Uhr - 17.00 Uhr
Mittwoch
8.00 Uhr - 12.30 Uhr und 13.15 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag
8.00 Uhr - 12.30 Uhr
Mehr aktuelle Beiträge und Einsatzberichte finden Sie in:
FEUERWEHR | RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN
Deutschlands große Feuerwehrzeitschrift
Ein Schwan verletzte sich am Sonntag, den 2. März 2025, schwer. Die Feuerwehr München (BY) und die örtliche Tierrettung arbeiteten Hand in Hand, um das verletzte Tier zu behandeln. Dabei musste die Feuerwache kurzerhand zum OP-Saal werden.

Im Münchner Olympiapark kollidierte ein junger Höckerschwan am 2. März 2025 gegen 15.18 Uhr mit einem Brückengeländer und blieb daraufhin schwerverletzt liegen. Zahlreichen Vorbeigehenden fiel der Vorfall auf, woraufhin einige zur Unfallstelle eilten und den Notruf absetzten.
Die alarmierte BF München rückte mit einem Kleinalarmfahrzeug aus. Vor Ort bahnte sich die Besatzung einen Weg durch die Menschentraube, fing den Vogel schnell ein und sicherte ihn. Eigentlich sollte der Schwan anschließend zur weiteren Behandlung in die Vogelauffangstation. Diese war jedoch nicht aufnahmefähig, sodass die Einsatzkräfte improvisieren mussten und sich telefonisch an die Tierrettung München wandten.
Nachdem eine Tierärztin im Telefonat von den geschilderten Verletzungen erfuhr, sah sie dringenden Handlungsbedarf und vereinbarte unmittelbar die Fahrzeughalle der Feuerwache 3 als Treffpunkt. Dort wurde die Wache kurzerhand zu einer Art Notfall-OP-Saal umfunktioniert. Mehrere Einsatzkräfte unterstützten bei der Untersuchung. Die Tierärztin stellte eine starke arterielle Blutung fest, legte dem Schwan einen Druckverband an, gab ihm eine Infusion und verabreichte ein Schmerzmittel.
Dank der Erstversorgung stabilisierte sich der Zustand des gefiederten Patienten und seine nächste Station zur weiteren Erholung lautete Tierheim München. Da die Tierrettung zum Einsatzzeitpunkt keine Möglichkeiten hatte, Tiere selbst zu transportieren, übernahm der Trupp des Kleinalarmfahrzeugs kurzerhand auch diesen Fahrdienst. Die Feuerwehr München bewies in diesem Einsatz ihre Flexibilität bei Tierrettungen.
Quelle