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FEUERWEHR | RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN
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Als ein Terrassenanbau in einem Innenhof im Essener Stadtteil Altenessen-Nord in der Nacht auf Dienstag, den 2. Dezember 2025, Feuer fing, setzten Anwohner einen Notruf ab. Kräfte der Essener Feuerwehr brachten den Brand unter Kontrolle und überwachten zugleich das Dachgeschoss, bis zu dem sich die Flammen ausgebreitet hatten.

Um 3.44 Uhr ging in der Nacht vom 1. auf den 2. Dezember 2025 ein Alarm bei der Feuerwehr Essen ein. Sie wurde zu einem Brand an der Karlstraße gerufen. Mehrere Anrufer meldeten Flammen an einem Terrassenanbau im Hinterhof eines Wohngebäudes. Im Bereich des Anbaus hatten sich die Flammen bereits auf die Hausfassade ausgebreitet.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten die Lage bestätigen. Auf größerer Fläche stand die Hausfassade im Bereich des Anbaus in Brand, und die Flammen hatten sich schon bis zur Dachrinne des Gebäudes emporgearbeitet. Glücklicherweise hatten bereits alle Bewohner/-innen das Haus unverletzt verlassen können, doch da das Treppenhaus komplett verraucht war, kontrollierten die Feuerwehrkräfte es dennoch. So konnten sie sicher ausschließen, dass sich noch eine oder mehrere Personen im Gebäude befanden.
Zeitgleich begannen sie sofort mit der Brandbekämpfung durch ein Strahlrohr. Im Erdgeschoss und im ersten Stock waren einige Fensterscheiben zerborsten. Das führte zur Ausbreitung des Brandrauchs in den Wohnungen. Darüber hinaus griffen die Flammen im Erdgeschoss auf eine Küche im Inneren des Wohngebäudes über.
Um sicherzustellen, dass sich das Feuer noch nicht bis unter die Dachhaut ausgebreitet hatte, wurde von den Einsatzkräften eine Drehleiter in Stellung gebracht und von ihr aus das Dachgeschoss mithilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Eine Drohne, die ebenfalls mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war, kontrollierte darüber hinaus die angrenzenden Häuser. Dabei wurde eine leichte Verrauchung in einem der Nachbarhäuser festgestellt.
Der Rettungsdienst sichtete die Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Gebäudes sowie des Nachbarhauses. Alle Personen waren unverletzt geblieben und wurden in einem Bus der Ruhrbahn betreut, der während des Einsatzes bereitstand.
Nachdem die Löscharbeiten beendet waren, belüfteten die Einsatzkräfte das Haus und kontrollierten außerdem alle Wohnungen auf gefährliche Rauchgaskonzentrationen. Zurzeit sind eine Wohnung im Erdgeschoss und eine im ersten Stock nicht bewohnbar; ihre Bewohnerinnen und Bewohner konnten bei Freunden und Verwandten untergebracht werden.
Der Einsatz, an dem die Essener Feuerwehr mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr sowie dem Rettungsdienst der Stadt Essen beteiligt war, dauerte insgesamt ca. zwei Stunden.
Zur Brandursache können keine Auskünfte erteilt werden. Die Polizei ermittelt.
Red.
Quelle: Nico Blum, Feuerwehr Essen