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Eine brennende Trafostation kann weitreichende Folgen haben: In Iserlohn im Märkischen Kreis (NRW) fiel mehrere Stunden der Strom in der Innenstadt aus. Schlimmer noch: Der Stromausfall führte zu einem weiteren, größeren Brand in einem Industriebetrieb.
Der Löschzug der Berufsfeuerwehr Iserlohn wurde gemeinsam mit der Löschgruppe Stadtmitte am 25. März 2026 um 10.55 Uhr zu einem Brandereignis in einer 10-kV-Station in die Gerichtsstraße alarmiert. Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage. Es brannte in einem Schalthaus der Stadtwerke an einer Sporthalle.
Bedingt durch den Brand und seine Auswirkungen auf die Stromversorgung kam es parallel zu einem großflächigen Stromausfall im westlichen Teil der Innenstadt. Zeitweise waren bis zu 24 weitere Trafostationen ausgefallen. Insgesamt sollen rund 15.00 Menschen, besonders die Wohngebiete Dördel und Alexanderhöhe, von dem Stromausfall betroffen gewesen sind.
Betroffen waren u. a. auch beide Iserlohner Krankenhäuser: Das Bethanien Krankenhaus und das St. Elisabeth Hospital. In den zwei Kliniken und einem Altenheim erfolgte die elektrische Versorgung der Patienten und Bewohner zeitweise über Notstromaggregate.

Zeitgleich löste die Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes in der Iserlohnerheide aus. Durch den Stromausfall kam es zu Störungen im Betriebsablauf und anschließend zu einem Brand, bei dem im Einsatzverlauf die Löschgruppen Bremke, Letmathe, Sümmern, Drüpplingsen und Leckingsen eingesetzt wurden.
Umgehend wurde an der Feuerwache eine Technische Einsatzleitung (TEL) aus Führungskräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr eingerichtet. Hierzu wurden auch dienstfreie Kräfte der Berufsfeuerwehr einberufen. Unterstützt wurde der Stab zudem durch einen Fachberater des THW und die Sondereinheit Funk.

Zur Sicherstellung der kritischen Infrastruktur wurden im Verlauf mehrere Notstromkomponenten nach Iserlohn angefordert. Hier kamen Einheiten des THW, die Feuerwehr Hagen sowie Teile des Katastrophenschutzes der Feuerwehr des Märkischen Kreises zum Einsatz. Zusätzlich wurden alle Feuerwehrhäuser der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtgebiet besetzt.
Die Brandbekämpfung und Sicherungsmaßnahmen an der Gerichtsstraße dauerten bis etwa 14.00 Uhr an. Unterstützung erhielten die Feuerwehr Iserlohn dort durch die Berufsfeuerwehr Hagen und die Werkfeuerwehr Bakelite, die mit Sonderlöschmitteln (Kohlendioxid, CO2) vor Ort waren. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte an allen Einsatzstellen beteiligt. Während des Einsatzes wurden zwei Feuerwehrangehörige leicht verletzt. Sie erlitten bei den Löscharbeiten leichte Stromschläge und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Beide konnten nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen werden, sind jedoch vorerst nicht dienstfähig.
Gegen 14.45 Uhr konnte die Stromversorgung wiederhergestellt werden und die Maßnahmen durch die Feuerwehr schrittweise zurückgenommen werden.
Redaktion
Quellen: Joel Remscheidt, Feuerwehr Iserlohn
