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Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus löste einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst in Osterholz-Scharmbeck aus. 22 Menschen wurden verletzt, teils schwer.

Die Ortsfeuerwehr Osterholz-Scharmbeck (LK Osterholz, NI) und der Rettungsdienst wurden in der Nacht zum 3. Februar 2024 zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus gerufen. Schnell wurde das Stichwort erhöht auf „Menschenleben in Gefahr“. Wenig später meldete die Leistelle einen „Massenanfall an Verletzten (MANV)“, was zu einer umfangreichen Nachalarmierung führte. Der Einsatzleiter erkundete das Objekt und stellte fest, dass der Keller des achtstöckigen Gebäudes brannte. Treppenhaus und einige Wohnbereiche waren stark verraucht.

Der Rettungsdienst betreute eine Person mit schweren Brandverletzungen, die das Gebäude zuvor eigenständig verlassen hatte. Die Uhrzeit und die Anzahl der gemeldeten Personen im Gebäude ließen darauf schließen, dass sich noch eine beträchtliche Anzahl von Menschen im Haus befand. Daher erhöhte man das Stichwort auf MANV50. Das hatte abermals eine umfängliche Nachalarmierung zur Folge. 25 Rettungswagen und fünf Notärzte sammelten sich an einer nahegelegenen Tankstelle, während die nachfolgenden Feuerwehrkräfte sich auf dem Gelände eines Supermarkts positionierten.
An der Vorderseite des Gebäudes brachte man die Drehleiter in Stellung. Parallel dazu betraten Atemschutztrupps das verrauchte Treppenhaus. Die Einsatzkräfte brachten zudem auf der Rückseite des Gebäudes für die Bewohner in den Laubengängen Feuerleitern an. Zusätzlich mussten die Einsatzkräfte besorgte Angehörige zurückhalten, die sich Eintritt in das Gebäude verschaffen wollten.
Über 100 Einsatzkräften waren vor Ort und retteten 47 Personen; 12 davon über die Drehleiter, 15 mit Brandfluchthauben durch das Treppenhaus und 20 über die Feuerwehrleitern auf der Rückseite des Gebäudes. Von den 22 Verletzten waren 17 leicht, 3 schwer und 2 sehr schwer verletzt. Eine Person wurde mit dem Rettungstransporthubschrauber Christoph 26 in eine Spezialklinik geflogen. Bürgermeister Torsten Rohde erkundigte sich vor Ort über den Einsatzverlauf.
Um 00.40 Uhr kam die Meldung: Feuer aus. Die Feuerwehr stellte sicher, dass Bewohner/-innen noch einmal ihre Wohnungen betreten konnten, bevor das Gebäude stromlos geschaltet wurde. Bewohner/-innen ohne Unterbringungsmöglichkeit fanden in einer Notunterkunft Zuflucht. Ca. 5 h nach Alarmierung, um 03.55 Uhr endete der Großeinsatz. Zusätzlich zu den umfangreichen Rettungsdienstressourcen wurden die Feuerwehren Freißenbüttel, Garlstedt, Heilshorn, Hülseberg, Osterholz-Scharmbeck, Pennigbüttel, Sandhausen und Scharmbeckstotel seitens der Stadtfeuerwehr mobilisiert.
Chris Hartmann, FF Osterholz-Scharmbeck