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Bei einem schweren Verkehrsunfall in Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis, NRW) wurden am 5. Januar 2023 fünf Menschen zum Teil schwer verletzt. Nach einem Frontalzusammenstoß waren zwei der Verletzten in ihrem beschädigten Auto eingeklemmt. Ein Großaufgebot mit rund 50 Einsatzkräften und einem Rettungshubschrauber rückte aus.

An einem Donnerstagvormittag befuhren zwei Frauen in einem Pkw die Landstraße „Wodantal“ in Hattingen. Ihnen entgegen kam ein Transporter mit drei darin sitzenden Personen. Etwa um 10.50 Uhr kollidierten die beiden Fahrzeuge zwischen der Einmündung Paasstraße und dem Parkplatz „an der Ostheide“ frontal. Durch die Wucht des Frontalzusammenstoßes wurde der Pkw in die Böschung am Fahrbahnrand geschleudert, wo er schwer beschädigt zum Liegen kam. Auch der Transporter war beschädigt, er blieb auf der Fahrbahn stehen. Während die drei Personen im Transporter diesen trotz Verletzungen selbstständig verlassen konnten, waren die beiden Frauen im Pkw bewusstlos und im Fahrzeug eingeklemmt.


Bis Rettungsdienst und Feuerwehr eintrafen, kümmerten sich Ersthelfer um die Versorgung der Pkw-Insassinnen. Aufgrund des Meldebildes mit fünf Verletzten und zwei im Fahrzeug eingeklemmten Personen rückten die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot aus. So waren aus dem Kreisgebiet sowie aus der Stadt Bochum vier Rettungswagen (RTW), ein Krankentransportwagen (KTW), ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) sowie ein mit einem weiteren Notarzt besetzter Rettungshubschrauber (RTH) vor Ort. Die Leitstelle alarmiert auch den leitenden Notarzt sowie den Organisatorischen Leiter (OrgL) des Rettungsdienstes zur Koordination der Einsatzkräfte. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.

Vonseiten der Hattinger Feuerwehr waren der Hilfeleistungszug der Hauptwache sowie die Freiwilligen Einheiten aus Elfringhausen und Oberbredenscheid vor Ort. Mitglieder des Rettungsdienstes und die Notärzte stabilisierten die beiden Patientinnen im Pkw zunächst. Anschließend nahmen die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Technischen Rettung vor. Sie öffneten die Fahrer- und die Beifahrertür mit hydraulischem Rettungsgerät. So gelang es, beide Verletzten schonend aus dem Auto zu retten. Diese konnten dann in den bereitstehenden RTW weiterbehandelt werden.
Parallel zu den Rettungsarbeiten stellten andere Feuerwehrangehörige den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher, streuten ausgetretene Betriebsmittel ab und sicherten den Landesplatz des RTH.

Bei der Behandlung der Verletzten fiel die Entscheidung, die Beifahrerin mit dem bereitstehenden Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Bochum zu verbringen. Die Fahrerin wurde von einem RTW in ein Krankenhaus transportiert. Rettungsdienst und Notarzt untersuchten die drei Personen, die im Transporter gesessen hatten. Alle drei blieben auf eigenen Wunsch an der Unfallstelle.
Jens Herkströter
Feuerwehr Hattingen
