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Ende Mai wurde die regionale GDV-Bilanz für Naturgefahren im Jahr 2022 veröffentlicht. Die Versicherungssummen sanken zwar im Vergleich zu 2021, Orkane und Starkregen richteten dennoch schwere Schäden an.

Für die deutschen Versicherer war 2022 ein unterdurchschnittliches Gefahrenjahr. Sturm, Hagel und Blitz, Starkregen und Überschwemmungen verursachten Schäden in Höhe von rund 4 Mrd. Euro, wie Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), bekanntgab. Dies macht nur ein Drittel der Schadensumme von 2021 aus, als im Ahrtal und in NRW die Flut gewütet hatte.
Schäden in Höhe von 3,1 Mrd. Euro entfielen im letzten Jahr auf die Sachversicherung, zu der Wohngebäude- und Hausratsversicherungen gehören. Die übrigen 900 Mio. Euro leisteten Kfz-Versicherer. An der „Spitze“ der Statistik steht einwohnerstärkste Land NRW mit ca. 790 Mio. Euro, gefolgt von Bayern mit 700 Mio. Euro.
Im Februar 2022 sorgten die Orkane Ylenia, Zeynep und Antonia für die schwersten Schäden des Jahres in Höhe von 1,4 Mrd. Euro. Damit liegt die Sturmserie auf Platz 3 der schwersten Winterstürme seit 2002. 1,25 Mrd. Euro Schaden verursachten die Orkane an Häusern, Hausrat und Betrieben, 125 Mio. Euro betrafen die Kraftfahrtversicherer.

Jörg Asmussen plädiert dafür, dass nicht nur Pflichtversicherungen abgeschlossen würden. Um die Folgen des Klimawandels zu bewältigen, benötige es ihm zufolge umfangreiche Präventionen. Darüber hinaus fordert die Versicherungswirtschaft verpflichtende Klima-Gefährdungsbeurteilungen bei Baugenehmigungen sowie Bauverbote in Gebieten, die hochwassergefährdet sind. Solche Probleme werden nicht durch eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden gelöst, wie sie derzeit diskutiert wird.
Die deutschen Versicherer haben stattdessen Vorschläge für ein Konzept eingebracht, um sich auf die Folgen des Klimawandels einzustellen.
Nur rund die Hälfte aller Hausbesitzer/-innen ist gegen Elementargefahren wie Starkregen, Hochwasser oder Erdbeben versichert. Um über solche Gefahren aufzuklären, bietet der GDV den Naturgefahren-Check an. Dort erfahren Immobilienbesitzer/-innen und Mieter/-innen, welche Schäden in der Vergangenheit an ihrem Wohnort durch Unwetter und Naturgefahren verursacht worden sind.
2021 war das Jahr mit dem bislang höchsten Schadenaufkommen für deutsche Versicherer – 13,2 Mrd. Euro. Damit sich die Werte besser vergleichen lassen, sind sie hochgerechnet auf aktuelle Versicherungsdichte und Preise.
Kathrin Jarosch, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.