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FEUERWEHR | RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN
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Die Weber Rescue Days sind ein beliebtes Trainings-Event für Feuerwehreinsätze aus dem Bereich der Technischen Hilfeleistung (TH). Dieses Jahr fanden sie in der ersten Oktoberwoche statt. Der Fokus lag wie gewohnt auf der Menschenrettung nach Verkehrsunfällen.

Bei den Weber Rescue Days 2022 galt es, acht Stationen mit unterschiedlichen Einsatzszenarien zu meistern. Darunter einige bereits aus den Vorjahren bewährte Lagen, ebenso aber die neuen Programmpunkte „Heckaufprall“, „neue Fahrzeugtechnologien“ und spezifischer „Elektromobilität“. Die acht Stationen waren:
| Die acht Stationen |
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Erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder brachten den Teilnehmenden an den Stationen den richtigen Umgang mit den Einsatzmitteln, besonders den Geräten zur Technischen Hilfeleistung wie bspw. Schere, Spreizer und Stabilisierungssystemen, bei. Die Unterweisungen waren gespickt mit hilfreichen Tipps aus der Einsatzpraxis und -erfahrung der Ausbildenden.
Die Ausbildungsveranstaltung diente zugleich der Erprobung neuer Einsatzgeräte von Weber Rescue Systems in der Praxis. Dies betrifft die aktuelle Schneidtechnologie „Smooth Cut“ und die akkubetriebenen Geräte der Produktserie „Smart Force“. Die Geräte mit Smooth-Cut-Technologie haben breitere Messer erhalten, die zudem U-förmig sind. Dadurch lassen sich Fahrzeugsäulen und ähnliche Stücke besser umfassen und die Stabilität beim Schneiden ist verbessert.

Für ein Event in der Größenordnung wie die Weber Rescue Days braucht es viele Fahrzeuge als Übungsobjekte. In diesem Jahr waren es insgesamt 175 Stück, die für die Übungen extra entsprechend deformiert worden sind. Dies geschah unter anderem im „Weber Crash System“, einer Anlage, in der die Fahrzeuge fixiert und dann über diverse Stempel und Zylinder entsprechend der gewünschten Lage verformt werden. Auf diese Weise lassen sich realitätsnahe Unfallszenarien nachstellen.
Nicht alle Übungsobjekte waren alte: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten auch wertvolle Einblicke in modernste Fahrzeugtechnik, etwa in Nullserienfahrzeuge von Mercedes-Benz, Renault und BMW (Nullserie = Pilotserie, die zur letzten Erprobung einer neuen Fahrzeugserie hergestellt werden). Auch an der sogenannten „Erklärstation“ konnte man sich zur aktuellsten Fahrzeugtechnik informieren. So ließen sich etwa ein VW ID3, ein BMW iX sowie ein Porsche Taycan genauer kennenlernen.
Diese Einblicke sind für den Einsatzalltag unverzichtbar. Je moderner die Fahrzeuge, desto weniger müssen die Fahrzeuginsassen bei einem Unfall mit schwerem oder gar tödlichem Ausgang rechnen. Aber: Auch die Feuerwehr hat es bei modernen Fahrzeugen schwerer. Aktuelle Fahrzeugtechnologien, allen voran alternative Antriebe, Karosserien aus hochfesten Materialien und moderne Sicherheitseinrichtungen können den Einsatzkräften die Menschenrettung merklich erschweren. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile auch spezielle Übungsfahrzeuge, um hier einen vielleicht lebensrettenden Wissensvorsprung zu haben.
Neben dem Training und der Ausbildung an den Praxis-Stationen konnten sich die Besucherinnen und Besucher der Weber Recue Days auch eines Rahmenprogramms erfreuen. Denn am Freitag und Samstag fand parallel auch das „recueDay-Symposium“ statt. Dort teilten Expertinnen und Experten ihr Wissen ins verschiedenen Fachbeiträgen. Auch Hersteller waren vertreten: Bei der die Rescue Days begleitenden Fachausstellung zeigten insgesamt 21 Firmen neueste Produkte aus dem Ausrüstungsbereich.
Ebenfalls neu: In diesem Jahr setzte Weber Rescue Systems auf Feuerwehr-Influencer. In einer eigenen Gruppe trainierten diese bei den RescueDays mit und teilten ihre Eindrücke mit ihren Followern in den Sozialen Netzwerken.

Die nächsten Rescue Days werden vom 21. bis zum 24. September 2023 am Bostalsee stattfinden. Die Anmeldung wird laut Aussage der Veranstalter ab dem Frühjahr 2023 möglich sein.
