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FEUERWEHR | RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN
Deutschlands große Feuerwehrzeitschrift
Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die starke Zunahme von Cyberangriffen auf europäische Behörden und Institutionen hat sich auch in Deutschland die Sicherheitslage dramatisch verändert.

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) gibt angesichts der damit einhergehenden verstärkten Militärtransporte auf deutschen Straßen eine neue Fachempfehlung heraus. Die Fachempfehlung „Gefahren und Herausforderungen für Feuerwehren bei Munitionstransporten“, die vom DFV-Fachausschuss „Einsatz und Technik der deutschen Feuerwehren“ erarbeitet wurde, bietet Informationen für mögliche Einsatzlagen – von Kennzeichnung bis Verhaltenstipps. Das Fachgremium setzt sich aus der Arbeitsgemeinschaft der Leiterinnen und Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland (AGBF Bund) und dem DFV zusammen.
Mit dem Ende des Kalten Krieges und dem Zerfall der Sowjetunion hielten viele Verantwortliche in der Politik ein drohendes Kriegsszenario für überwunden. Ein optimistischer, aber, wie sich spätestens in den letzten drei Jahren gezeigt hat, leider auch unrealistischer Blick auf die strategische Lage in Europa.
Seit man sich der drohenden Gefahren bewusst ist, werden häufiger Munition und andere militärische Güter durch den öffentlichen Verkehrsraum transportiert. Dies bedeutet, dass auch Feuerwehren Einsatzsituationen mit Munitionstransporten wieder stärker in den Blick nehmen und für die Besonderheiten und Herausforderungen sensibilisiert werden müssen. Ziel des Fachausschusses Einsatz und Taktik ist es, mit der Fachempfehlung das entsprechende Bewusstsein bei Führungs- und Einsatzkräften zu stärken.

DFV-Vizepräsident Dr. Frank Kämmer betont dabei, dass die Fachempfehlung sich ausschließlich auf konventionelle Munition beziehe, die in Friedenszeiten transportiert werde. „Sie ist nicht als Handlungsanweisung gedacht; die darin enthaltenen Informationen und Empfehlungen können zur weiteren Ausarbeitung von eigenen Vorgehensweisen genutzt werden“, ergänzt Kämmer.
Folgende Themen werden in der neunseitigen Empfehlung abgehandelt:
Autor und Fachausschussmitglied Stephan Peltzer erklärt dazu: „Der Transport der verschiedenen konventionellen Munitionsarten kann im öffentlichen Verkehrsraum, also auf der Straße, auf der Schiene, auf dem Wasser oder im Lufttransport in unterschiedlicher Weise stattfinden. Diese Transporte finden vielfach unbemerkt von der Öffentlichkeit statt. Konventionelle Munition ist immer ein Gefahrgut. Das richtige Bewusstsein darüber und die wichtigen einsatztaktischen Überlegungen lassen einen eventuell möglichen Einsatz routinierter handhaben.“
| Fachempfehlung „Gefahren und Herausforderungen für Feuerwehren bei Munitionstransporten“ |
| Download der Fachempfehlung unter:
https://www.feuerwehrverband.de/fachliches/publikationen/fachempfehlungen/ |
Red.
Quelle: Silvia Oestreicher, Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)