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Einsatzkräfte der Feuerwehr Lehrte (NI) wurden zu einer Tierrettung alarmiert und mussten eine Entenfamilie aus ihrer Notlage befreien: Elf Küken und deren Mutter hatten sich in ein Rückhaltebecken eines Klärwerks verirrt.

Am Pfingstmontag, den 25. Mai 2026, um 11.09 Uhr wurden die Ortsfeuerwehr Hämelerwald und die Tierretter aus Röddensen zum Klärwerksbereich in Hämelerwald alarmiert. Mitarbeitende hatten eine Entenfamilie im dortigen Regenrückhaltebecken entdeckt. In dem Becken gab es keine Möglichkeit für die Küken, aus dem Wasser klettern zu können. Da auch ein flacher Ausstieg fehlte, drohten die Küken, sich kraftlos zu schwimmen und zu ertrinken.
Da sich der Wasserstand im Becken etwa zwei Meter unterhalb des begehbaren Bereiches befand, wurde die Drehleiter aus Hämelerwald eingesetzt, um die Tierretter auf Wasserspiegelniveau zu bringen.


Mit Netzen konnten zunächst zehn der elf Küken schnell eingefangen werden. Ein Küken und die Entenmutter spielten dann allerdings mit den Rettern Katz und Maus. Mit langen Ästen und einem Wasserstrahl aus einem C-Strahlrohr wurde versucht, das Küken und die Entenmutter in dem runden Becken in Richtung der Tierretter zu lotsen. Die Entenmutter ergriff daraufhin unter lautem Protest die Flucht aus dem Becken.

Kurze Zeit später gelang es aber schließlich einem der Retter, das Küken mit einem langen Kescher einzufangen. Alle elf Küken wurden anschließend außerhalb des umzäunten Klärwerkes in der Nähe eines Baches wieder freigelassen, und sofort kam auch die Entenmutter wieder angeflogen und nahm ihre Schützlinge wohlbehalten wieder in ihre Obhut.

Nach dieser erfolgreichen Familienzusammenführung konnte der Einsatz gegen 13.00 Uhr abgeschlossen werden. Vor Ort waren die Ortsfeuerwehr Hämelerwald und die Tierrettung der Ortsfeuerwehr Röddensen mit drei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften, der stellvertretende Stadtbrandmeister sowie der Feuerwehrpressesprecher.

Christian Urban, Freiwillige Feuerwehr Lehrte